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13. April 2014 7 13 /04 /April /2014 14:55

Heute habe ich keine eigene Rezension für euch, sondern ich möchte euch die Buchbesprechung von Nandinini, einer Freundin von der Buchplattform "LOVELYBOOKS" präsentieren:

 

"Hallo ihr :-) Ich habe das Buch gerade beendet und bin mit einem lachenden und einem weinenden Auge rausgegangen.
Im Buch geht es um Brett, einer Frau im Alter von 34 Jahren, die als Teenager eine Liste mit Lebenszielen angefertigt hat. Als ihre Mutter stirbt und jeder außer ihr sein Erbe bekommt, taucht diese Liste allerdings wieder auf. Denn obwohl Brett sie vor vielen Jahren weggeworfen hatte, hat ihre Mutter sie gefunden und aufbewahrt. Sie wusste die Ziele sind noch dieselben. Das Problem ist: Brett sieht das anders. Man erlebt wie Brett eine enorme Entwicklung mitmacht und merkt, dass sie die Ziele noch immer erreichen will. Man musste ihr bloß wieder die Augen öffnen. Vor allem die Beziehung zu ihrer Mutter ist wunderschön und unglaublich eng. Durch die Briefe, durch die sie nach ihrem Tod Kontakt zu Brett aufnimmt und ihr sagt, was sie tun soll um ihr Erbe zu bekommen, legt sie Brett anfangs Steine in den Weg, die hinterher aber eher als Glück empfunden werden :-)
Obwohl die Mutter ja schon zu anfang des Buches nicht mehr lebt, bekommt man auch zu ihr eine Bindung und kann sich ein Bild von ihr machen. Sie spielt ebenfalls eine sehr große Rolle und sie ist diejenige, die Brett einen neuen Himmel bietet.
Womit wir auch schon beim Titel sind. Er ist perfekt! Ich liebte es, den Satz zu lesen. Er passte einfach aus dem Mund der Mutter. Man merkte, dass er Brett Hoffnung gab.

Ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass mir Bretts Brüder im Laufe des Buches sympathischer werden würden. Das blieb allerdings aus. Da ihre Mutter ja sehr viel Geld hatte schienen sie alle oft eingebildet und angewiesen auf höhere Gebiete. So wollte einer der Brüder Brett mit einem Mann aus reichen Verhältnissen verkuppeln. Allerdings nicht ohne ihm von Bretts Erbe zu erzählen. (Von dem man nicht mal wusste was es letzten Endes wirklich sein würde) Doch man hat immer eine Vorahnung gehabt, wie die Sache mit den Männern ausgehen könnte. Gerade Andrew war mir mehr als unsympathisch. Und es hat sich immer und immer wieder bestätigt.
Doch es gab auch viele liebevolle und glückliche Charaktere. So fand ich Johnny, Zoe, Sanquita, Carrie und ihre Familie, Brad usw. Sie haben alle eine sehr wichtige Rolle gespielt und Ich finde auch Bretts Brüder und deren Frauen waren wichtig und hatten ein gutes Herz. Bloß macht ihr Reichtum sie blind. Catherine war mal so mal so. Shelley hingegen fand ich super. Sie hat mir eigentlich von Anfang an gefallen. Natürlich hat auch sie wegen ihres Mannes oft verrückt gespielt :D

Viele der Ziele haben mich umgehauen, als Brett sie ausgeführt hat. Das Buch im Allgemeinen hat mich besonders an den Stellen in denen der Anwalt Brad die Briefe vorliest sehr berührt. Oft kamen mir die Tränen.
Vor allem das Hin und Her zwischen einigen Zielen hat einen gerne verwirrt zurückgelassen und Brett konnte einen in einigen Situationen rasend machen. Trotz allem konnte man sie immer verstehen. Selbst dann, wenn sie eine dumme Entscheidung traf. Sie glich es immer damit aus, dass sie irgendwann doch den richtigen Weg zu sich selbst fand.

Doch nun muss ich sagen:
Obwohl es ein Happy End gibt, kann ich mich damit gerade noch nicht so anfreunden. Es ist mir im Vergleich zu den Problemen zu kurz dargestellt. Wo die anderen Ziele und Probleme oft so lang und auch schön und emotional ausgeführt worden sind, konnte mich das letzte Ziel und somit auch das Ende nicht ganz überzeugen. Es hat mich glücklich gemacht. Ich wollte, dass es so ausgeht. Doch man hätte es definitiv etwas weiter ausführen und mehr Emotionen hineinbringen können. Das was dort nämlich kam ging mir etwas zu schnell und ich hätte es so gern alles genauer mitverfolgt. Denn genau dieses Ziel habe ich mir so sehr gewünscht und das Happy End war, wie es oft bei Büchern ist, auf die letzten Seiten beschränkt.
Leider frage ich mich auch immernoch was das Erbe ist. Und auch die letzten beiden Briefe hätte ich schon ganz gerne noch gelesen. Die fehlten ja nun. Doch trotzdem sehe ich ja, dass Brett sich gewandelt hat und nun ein wirklich gutes Ende aus dem Buch gekommen ist. Und auch man selbst kann von diesem Buch sicher eine Menge mitnehmen.

Fazit:
Da mir wirklich das ein oder andere fehlte, ich aber wirklich positiv beeindruckt von der Geschichte bin und selbst sehr viel davon mitgenommen habe, gebe ich hierfür 4 von 5 Sternen :-) Ich empfehle das Buch weiter."

 

Ich wünsche Nadinini viel Erfolg bei der Lesechallenge zu diesem Buch! :) Die Rezension hat mich jedenfalls so begeistert, dass das Buch "Morgen kommt ein neuer Himmel" auf meine Wunschliste gewandert ist.

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