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8. Juni 2012 5 08 /06 /Juni /2012 12:02

Heute will ich mal ein bisschen Werbung für ein ganz interessantes Projekt machen. Dabei handelt es sich um den Verein modobonum e. V.. Dieser Verein hat das Ziel und die Motivation davon zu erzählen, was die Mitglieder mit Gott erlebt haben. Sie alle erleben, wie Gott ihr Leben in der Vergangenheit verändert und bereichert hat und das immer noch tut. Das wollen sie auf ihrer Website www.modobonum.de weitergeben. Auch auf Facebook sind sie zu finden: http://www.facebook.com/modobonum.

 

Ein Projekt dieses Vereines ist es, ein Buch und eBook (das modobook) zu erstellen. Dazu suchen sie junge und jung gebliebene Leute um die 20 Jahre (nicht älter als 50 Jahre), die gerne eine Geschichte aus ihrem Leben zum Thema "gemeinsam und miteinander, in Freundschaft und Liebe" beitragen möchten. Die Erfahrung sollte nicht länger als 10 Jahre zurück liegen. Das Ziel ist es, die Leser durch die unterschiedlichen Beiträge aufzubauen und positive Gefühle zu übermitteln. Ich finde die Idee großartig und überlege auch schon, welche Geschichte ich dazu erzählen könnte.

 

Hast Du auch Lust, Dich daran zu beteiligen? Dann wende dich für weitere Infos an modobook(at)modobonum(dot)de. Einsendeschluss ist der 30.06.2012. Für jede verwendete Geschichte gibt es übrigens eine Überraschung!

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6. Juni 2012 3 06 /06 /Juni /2012 19:00

Gestern habe ich in meiner Buch-Rezension zu "sternhagelglücklich" die Glücksmomente erwähnt und habe natürlich auch wieder ein paar solche Momente erlebt, die ich heute gerne mit euch teilen möchte:

 

1. Auf dem Weg von der Mensa zu meinem Zimmer bin ich einem kleinen Mädel begegnet. Ich kenne sie vor allem seit meinen beiden Kinderpredigten. Als sie mich sah, kam sie sofort angelaufen und begrüßte mich. Das allein war schon ein Highlight für mich. Noch größer wurde aber die Freude, als sie mir dann eine Blume schenkte. In dem Moment kam eine Freundin von ihr hinzu. Auch ihr schenkte sie eine Blume und nachdem ihre Freundin sich auch mit mir unterhalten hatte, schenkte mir die Freundin ihre Blume. Das war schön - von zwei kleinen Mädels einfach so Blumen geschenkt zu bekommen. :)

 

2. Zur Zeit übe ich ein Lied für unser Hochschulchor-Abschlusskonzert am 30.06.. Das Lied ist rhythmisch nicht so leicht... Geht mir zumindest so. Aber gestern gab es dann bei der Probe einen Moment, als ich dachte - jetzt habe ich das Lied endlich geknackt. Das war toll!

 

3. Gestern Abend habe ich endlich meinen Antrag zur Bachelor-These eingereicht. Unsere Sekretärin im Dekanat war allerdings nicht da und so habe ich meine Unterlagen dem Dekan in die Hand gedrückt. Am Abend erhielt ich dann die Nachricht, dass sie die Unterlagen erhalten hätte und meinen Themenvorschlag heute in den Prüfungsausschuss einbringen würde. Dieser Moment als ich ihre E-Mail las, war auch so ein Glücksmoment.

 

Welche Glücksmomente habt ihr heute erlebt?

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5. Juni 2012 2 05 /06 /Juni /2012 19:34

http://www.bloggdeinbuch.de/uploads_media/books/c52d2d287e6b443b8301b316cba26a7c/front_cover/c52d2d287e6b443b8301b316cba26a7c.front_cover.jpgDurch eine Aktion auf bloggdeinbuch.de wurde ich auf das Buch "Sternhagelglücklich - Wie ich versuchte, der zufriedenste Mensch der Welt zu werden" von Christoph Koch, erschienen 2012 im Blanvalet Verlag, aufmerksam gemacht. Und da ich das Buch so interessant finde, möchte ich es euch heute vorstellen:

 

Inhalt

Wir alle sind mit unserem Leben unzufrieden. In uns steckt einfach diese Sehnsucht nach Glück und tiefer Zufriedenheit drin. Und wir suchen überall danach. So auch Christoph Koch. Auf seiner Reise zum Glück begibt er sich auf eine Weltreise, die ihn in alle möglichen Teile der Welt bringt - von Amerika bis Indien ist alles dabei. Innerhalb eines Jahres trifft er dabei die unterschiedlichsten Menschen und untersucht ganz verschiedene Rezepte, um glücklich zu werden: Meditation, hüpfen, Sport, Ehrenamt im Seniorenheim, Glaube, Antidepressiva u. v. m. Eine Leseprobe gibt es hier.

 

Rezension:

Das Buch ist unterhaltsam und abwechslungsreich geschrieben. Daten und Fakten wechseln sich mit kurzweiligen, amüsanten und nachdenklichen Anekdoten ab. Christoph Koch nähert sich dadurch dem Thema Glück von verschiedenen Seiten und mit unterschiedlichen Ansätzen.

 

Die Kapitel sind in 12 Monate unterteilt, so kann der Leser die persönliche Reise des Autors nachempfinden und miterleben. Die Entwicklung, die Christoph Koch mitgemacht hat, wird dadurch deutlich. Interessant sind auch die "10 kleinen Glücksmomente", die am Ende jedes Kapitels zu finden sind. Als ich die Beschreibung dieser kleinen Glücksmomente las, kam ich aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus. Sie haben mir wieder vor Augen geführt, wie viele wunderbare und schöne Momente es doch im Leben gibt, an denen wir uns erfreuen können.

 

Besonders gut hat mir die Vielfalt der Möglichkeiten gefallen, die ich bereits oben in der Inhaltsangabe aufgezählt habe. Ich habe für mich dabei einige Wege entdeckt, durch die ich glücklicher und zufriedener durchs Leben  gehen kann. Der Autor entlarvt dabei aber auch einige falsche Tipps und Ratschläge mit denen man vielleicht aufgewachsen ist. Diese Hinweise empfand ich als interessant und zum Teil auch als hilfreich - oder wusstet ihr zum Beispiel, dass Schokolade essen oder Kinder kriegen gar nicht wirklich glücklich macht, sondern über kurz oder lang sogar zu Unzufriedenheit führen kann? Die Gründe dafür könnt ihr im Buch nachlesen!


Als überzeugte Christin finde ich es allerdings echt schade, dass der Glaube nur sehr wenig in dem Buch vorkommt und wenn, dann eher negativ. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor nicht nur in einer Kirche sein Glück versucht hätte zu finden, sondern, wie bei der Meditation auch, mehrere Versuche gestartet hätte. Vielleicht hätte er in einer anderen Kirche mehr Glück gehabt. Aber irgendwie ist es für mich auch vorhersehbar, dass der Glaube in diesem Buch vermutlich zu kurz kommt.

 

Wirklich positiv finde ich jedoch die zahlreichen guten und hilfreichen Tipps, die einem Freude und wohl echten Gewinn bringen werden, wenn man sie tatsächlich umsetzt - wie z. B. Anderen Gutes tun, Geld an Bettler und Obdachlose verschenken, Heiraten etc. Eine Sache daraus zumindest setze ich seitdem täglich um: Gott jeden Abend für drei gute und schöne Dinge zu danken, die ich am Tag erlebt habe.

 

Fazit:

Wer sich für das Thema Glück interessiert, aber nicht nach der ultimativen Idee dazu sucht, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Die diversen Selbstversuche des Autors laden zum Schmunzeln ein und erhellen die Stimmung - schaffen sozusagen einen (kleinen) Glücksmoment. Die vielen verschiedenen Ideen laden zum Nachmachen und Ausprobieren ein. Manche Tipps verhelfen nicht nur der eigenen Person zur Zufriedenheit, sondern auch dem persönlichen Umfeld. Also - wenn ihr eurem Glück etwas auf die Sprünge helfen und neue Ideen zu einer größeren Zufriedenheit in eurem Leben sammeln wollt, dann legt euch dieses Buch hier direkt beim Blanvalet Verlag zu!

 

Da ich das Buch echt toll finde, vergebe ich dem Titel fünf von fünf Smilies.

 

 

Vielen Dank an dieser Stelle an BloggdeinBuch und Blanvalet, die mir dieses tolle Buch kostenlos zur Verfügung gestellt haben!


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5. Juni 2012 2 05 /06 /Juni /2012 19:08

Nach fast zweimonatiger Abwesenheit geht es nun endlich weiter auf meinem Blog. Zu allererst möchte ich mich bei allen meinen Fans entschuldigen, die so lange auf neue Beiträge gewartet haben. Bei mir ging es in den letzten Wochen echt hoch her - so wohl was Studium, als auch Privatleben anging. Dadurch hab ich es leider nicht geschafft, mich auch weiterhin um neue Artikel zu kümmern.

 

Das soll sich nun wieder ändern. :) Vielen Dank, dass ihr mir trotz der Durststrecke auf meinem Blog, mir die Treue gehalten und mich immer wieder ermutigt habt, weiter zu machen. Das finde ich echt klasse von euch! Da sich bei mir das Semester dem Ende nähert und ich auch weiterhin viel fürs Studium tun muss, ich euch aber nicht weiter vernachlässigen will, habe ich mir Folgendes überlegt:

 

Bis im April habe ich von Montag bis Freitag jeden Tag einen neuen Artikel gepostet. Dieses Pensum werde ich vorerst zeitlich weiterhin nicht schaffen. Daher werde ich pro Woche 2 - 3 neue Beiträge posten - voraussichtlich immer Montag, Mittwoch und Freitag. Änderungen sind jedoch hier vorbehalten!

 

Vielen nochmals für eure Treue und Ermutigungen, mit dem Blog fortzufahren und viel Spaß mit den neuen Artikeln! Als kleines Dankeschön und Vorgeschmack auf die nächsten Beiträge, poste ich auch gleich im nächsten Artikel noch eine spannende und interessante Buchrezension! Viel Spaß

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20. April 2012 5 20 /04 /April /2012 12:00

Vor dem Wochenende nochmal ein Gedanke aus dem bereits schon erwähnten Buch "Du liebst mich, also bin ich" von Hans-Joachim Eckstein, erschienen im Hänssler Verlag, 14. Auflage, 2007 auf S. 5: "Wenn Gott für dich ist, wie kannst du dann gegen dich sein?"

 

Mich macht dieser Spruch nachdenklich. Kennt ihr auch diese Tage, an denen man sich selbst nicht leiden kann, an denen man total unzufrieden ist mit sich selber? Ist es nicht genau dann schön zu wissen, dass Gott für einen ist?

 

Paulus schreibt bereits schon darüber. Mit dem Zitat aus Römer 8,31-39 möchte ich mich von euch ins Wochenende verabschieden:  

 

"Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein? Gott hat nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle gegeben. Und wenn Gott uns Christus gab, wird er uns mit ihm dann nicht auch alles andere schenken? Wer wagt es, gegen die Anklage zu erheben, die von Gott auserwählt wurden? Gott selbst ist ja der, der sie gerecht spricht. Wer sollte uns verurteilen? Christus Jesus selbst ist ja für uns gestorben. Mehr noch, er ist der Auferstandene. Er sitzt auf dem Ehrenplatz zur rechten Seite Gottes und tritt für uns ein. Kann uns noch irgendetwas von der Liebe Christi trennen? Wenn wir vielleicht in Not oder Angst geraten, verfolgt werden, hungern, frieren, in Gefahr sind oder sogar vom Tod bedroht werden? Schon in der Schrift heißt es: »Weil wir an dir festhalten, werden wir jeden Tag getötet, wir werden geschlachtet wie Schafe.«  Aber trotz all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch Christus, der uns geliebt hat. Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft8, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen. Und wären wir hoch über dem Himmel oder befänden uns in den tiefsten Tiefen des Ozeans9, nichts und niemand in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jesus, unserem Herrn, erschienen ist."

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19. April 2012 4 19 /04 /April /2012 09:00

Vor kurzem habe ich mal wieder die Geschichte von Paulus und Silas gelesen, als sie ins Gefängnis geworfen wurden. Beide waren Missionare und verkündeten in einer Stadt in Kleinasien die Frohe Botschaft von Jesus und heilten eine Sklavin. Die Sklavin konnte danach nicht mehr wahrsagen wie sie es zuvor tat und war dadurch nutzlos geworden. Ihre Herren waren darüber so wütend, dass sie Paulus und Silas auspeitschen und ins Gefängnis werfen ließen.

 

Ihre Füße wurden in den Block eingeschlossen, sodass sie vermutlich nur auf dem Rücken liegen konnten. Die Striemen auf ihrem Rücken müssen in dieser Position unwahrscheinlich geschmerzt haben. Aber dann um Mitternacht fingen sie auf einmal an, Gott zu loben und zu preisen. Ich weiß nicht, was sie bis dahin gemacht haben, aber ich finde es erstaunlich, dass sie in der dunkelsten Stunde aufeinmal anfingen Gott zu preisen.

 

Und dann gibt es in der Bibel auch andere Geschichten. Da schafft es das Volk Israel ganz knapp über das Schilfmeer. Ihre Verfolger, die Ägypter, kommen alle um. Gott hatte sein Volk durch ein Wunder bewahrt. Während das Volk vorher noch murrte, loben Mose und die Israeliten nun Gott, dass er sie bewahrt und mit starker Hand heraus geführt hat. Zwei unterschiedliche Situationen, aber letzten Endes doch die gleiche Reaktion - das Lob. Paulus und Silas loben Gott, obwohl sie immer noch im Gefängnis sitzen. Das Volk Israel lobt Gott, weil er sie befreit hat.

 

Hans Joachim Eckstein schreibt in seinem Buch "Du liebst mich, also bin ich" (erschienen im Hänssler Verlag, 14. Auflage 2007) auf S. 142: "Wir sollten es lernen, uns in Christus zu freuen, auch wenn wir sonst keinen Grund zur Freude sehen, und uns vor allem anderen über Christus zu freuen, wenn wir viel Grund zur Freude haben."

 

Das Video zu dem Lied "Blessed be your name" bringt genau das zum Ausdruck. In diesem Videoclip werden Menschen einander gegenüber gestellt - den einen geht es gut und sie singen "Gepriesen sei der Name des Herrn" und die anderen erleben gerade eine Krise in ihrem Leben und singen dennoch "Gepriesen sei der Name des Herrn". Mich hat dieses Video zutiefst berührt.

 

 


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18. April 2012 3 18 /04 /April /2012 22:17

In meinen früheren Beiträgen habe ich wiederholt von Vorbildern gesprochen, die mich geprägt haben. Wir sind umgeben von Vorbildern - guten und schlechten. Und auch wir sollen Vorbilder für andere sein.

 

Im 1. Petrusbrief schreibt Petrus in Kapitel 2 und 3 immer wieder davon, dass wir als Christen Vorbild für unsere Umgebung sind - egal in welcher Position wir uns befinden. Sei es als Bürger, als Sklaven (heute würde man vielleicht von Angestellten sprechen), als Ehefrau eines ungläubigen Partners. Immer wieder heißt es, dass die anderen auf uns schauen und die Botschaft nach unserem Verhalten beurteilen.  

 

"Achtet sorgfältig darauf, wie ihr unter euren ungläubigen Mitmenschen lebt. Selbst wenn sie euch eines Unrechts anklagen, wird sie euer einwandfreies Verhalten beeindrucken, und sie werden an Gott glauben und ihm die Ehre geben, wenn er kommt, um die Welt zu richten." (1. Petrus 2,12)

 

Der Einfluss eines gelebten Glaubens ist stärker als Worte. Und gerade das ist nicht immer leicht. Hans-Joachim schreibt dazu: "Wir Christen sind die einzige Bibel, die heute noch von der breiten Bevölkerungsschicht gelesen wird - aber ich fürchte, wir sind die schlechteste Übersetzung." (Aus: Hans-Joachim Eckstein: "Du liebst mich, also bin ich". Holzgerlingen: Hänssler, 14. Auflage, 2007, S. 70)

 

Diese Worte stimmen mich echt nachdenklich und rütteln mich auf. Ich will doch keine schlechte Übersetzung sein, sondern Gottes Liebe widerspiegeln, ein Vorbild sein und durch mein Leben andere zum Glauben einladen! Hans-Joachim Eckstein schreibt im gleichen Buch auf der S. 71: "Nicht nur reden, sondern handeln - nicht nur handeln, sondern sein!"

 

Hat er damit nicht Recht? Strahlen wir nicht das aus, was wir sind? Wenn wir wirklich ganz und gar Christen sind und nicht nur danach handeln, sondern wenn unser ganzes Sein von Christus ausgefüllt ist, dann sind wir als Christen glaubwürdig. Dann sind wir keine Namenschristen mehr, die sich Christen nennen, es aber nicht sind.

 

Und wie kann das geschehen? Indem Jesus uns Stück für Stück ausfüllt. Hans-Joachim Eckstein schreibt im gleichen Buch auf S. 76 dazu: "Es gibt nur einen, von dem man uneingeschränkt sagen kann, dass er ein guter Christ ist - Jesus Christus selbst. Wir anderen sind es in dem Maße, wie Christus durch uns leben kann."

 

Albert Frey singt darüber in seinem Lied "Jesus, nimm zu in meinem Leben": "Jesus nimm zu in meinem Leben. Jesus, mein Herz will ich dir geben. Du sollst wachsen und ich muss kleiner werden. Jesus, nimm du in mir zu."

 

 


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17. April 2012 2 17 /04 /April /2012 22:25

Heute möchte ich euch ein Projekt vorstellen über das ich vor ein paar Monaten gestolpert bin. Es nennt sich das "Markustheater".

 

15 Laiendarsteller spielen innerhalb von 90 Minuten das komplette Markusevangelium nach - ohne Requisiten und Kostüme. Die Zuschauer sitzen dabei im Kreis um sie herum. Unterstützung beim Auswendiglernen bietet das Buch "Das Markusexperiment" von Andrew Page. Innerhalb von 6 Wochen lernt das Darstellerteam (7 Frauen/8 Männer) das Markusevangelium auswendig oder besser gesagt, sie lernen die Struktur und die Abfolge der Begebenheiten auswendig. An einem Probenwochenende wird dann das Stück zusammen mit einem Regisseur eingeübt und aufgeführt.

 

Was ist der Vorteil dieses Projektes? Das Markusevangelium kann sowohl für Zuschauer als auch erst recht für die Darsteller hautnah erlebt werden. Die Aufführung selbst kann als missionarisches Event veranstaltet werden, zu dem Freunde, Kollegen, Nachbarn eingeladen werden können. Die Darsteller selber werden durch die intensive Beschäftigung mit der Bibel sicherlich am Meisten profitieren.

 

Das Projekt selbst wird von Mitarbeitern vom SMD (Studentenmission Deutschland) betreut. Daher verlangt der SMD einen Unkostenbeitrag von 500 € mit zusätzlicher Übernahme von Fahrt- und Unterbringungskosten. Dafür erhält die Gemeinde oder Gruppe gute Unterstützung am Probenwochenende und bei der Aufführung. Natürlich beansprucht das Projekt auch einiges an Zeit - besonders für die Darsteller. Aber ich kann mir vorstellen, dass man als Darsteller den größten Gewinn dabei hat - eben durch die intensive Beschäftigung mit Gottes Wort.

 

Leider habe ich bis jetzt solch eine Aufführung nicht miterleben können, aber ich hoffe, dass es mir mal möglich ist. Ich finde jedenfalls die Idee dahinter echt interessant und nachdenkenswert.

 

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16. April 2012 1 16 /04 /April /2012 23:08

Dieser Tage bin ich über ein Gebet von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf gestolpert:

 

"Herr, dein Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir; denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun."

 

Gerade zu Ostern ist mir wieder neu bewusst geworden, wie wichtig doch Gottes Wort ist. In dieser Zeit lief nämlich auf SWR2 eine Sendung zum Thema Auferstehung. Die Sendung war an der historisch-kritischen Forschung ausgerichtet und so lautete die Fragestellung: "Wie kam es zum Auferstehungsglauben?". Fazit war, dass sich das irgendwann in den Lehrmeinungen manifestiert hat. Jesus sei ja gar nicht wirklich körperlich auferstanden, sondern das sei eine symbolische Geschichte gewesen usw.

 

Aber nicht nur in den Kreisen der kritischen Forschung wird an der Bibel "herumgedoktert" und entmythologisiert, sondern auch in manchen evangelikalen, konservativen Kreisen. Da wird dann drüber diskutiert, dass manche Bibelübersetzungen nicht nur verfälscht, sondern sogar okkult wären. Konservative und liberale Christen doktern mittlerweile an der Bibel herum und leugnen beide in gewissem Sinne, dass Gott sein Wort vor Fälschungen bewahren kann. Auf beide Weisen wird das Vertrauen in die Bibel zutiefst erschüttert und untergraben.

 

Heute hat uns ein Dozent von seinem Judaistik-Professor erzählt, der zum Thema Exodus sinngemäß sagte: "Es stellt sich doch gar nicht die Frage, ob der Exodus, also der Auszug aus Ägypten, wirklich passiert ist oder nicht. Die wichtige Frage ist viel mehr: Was macht der Text mit mir? Wie und wo spricht er mich an? Wie verändert er mich? Wo spricht Gott zu mir?"

 

Ich wünsche mir, dass die Bibel wieder einen neuen Stellenwert in der Christenheit bekommt. Heute ist eine Bibel schon bereits ab 1 € erhältlich. Früher hat sie ein halbes Vermögen gekostet und ich habe den Eindruck, dass die Bibel den Menschen damals viel mehr wert war. Ich wünsche mir, dass wir die Bibel wieder neu als einen Schatz entdecken und dass es uns so geht wie Zinzendorf, der eine Bibel allen Reichtümer dieser Erde vorzieht.

 

 

 

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13. April 2012 5 13 /04 /April /2012 21:42

Eine neue Woche ist vorbei. Wieder beginnt der Sabbat. Endlich! Worin liegt eigentlich das Besondere an diesem Tag? Warum halte ich ihn?

 

1. Jesus hat diesen Tag selbst gehalten. Von Jesus heißt es, dass er nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge ging. Er selbst bezeichnete sich als Herrn des Sabbats und änderte diesen Tag nie in einen anderen Wochentag um. Das geschah offiziell erst unter Kaiser Konstantin im 3. Jahrhundert. Jesus hielt sein ganzes Leben den Sabbat - selbst im Grab! Christ zu sein, bedeutet Jesus nachzufolgen. Warum sollte ich also nicht auch den Tag feiern, den Jesus gefeiert und gehalten hat während seines Erdenlebens?

 

2.Gott hat von Anbeginn der Welt diesen Wochenryhthmus festgelegt: 6+1. Alle Versuche, diesen Rhythmus zu verändern, scheiterten letzten Endes. Aus welchen Gründen auch immer, hat Gott diesen Rhythmus (6 Tage Arbeit, 1 Tag Ruhe) beschlossen und uns Menschen ins Herz gelegt.

 

3. Gott hat diesen Tag ganz besonders gesegnet. Gott möchte genau an diesem Tag mit mir intensiv Zeit verbringen. Es ist quasi mein Date mit ihm. Natürlich bin ich jeden Tag mit ihm verbunden, aber am Sabbat möchte er es noch intensiver als sonst mit mir sein. Nichts soll dazwischen kommen - keine Arbeit, kein Alltag, nichts. Vielleicht kann man es mit einer Fernbeziehung vergleichen, bei der man sich nur am Wochenende für ein paar Stunden sieht: Man telefoniert zwar jeden Tag unter der Woche miteinander, aber sich dann zu treffen, ist viel besser. Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass wir diesen Segen Gottes vergessen haben.

 

Manchmal stehen nur noch die Gebote im Vordergrund: Du darfst am Sabbat nicht fernsehen, du darfst am Sabbat kein Eis in der Eisdiele essen, du darfst am Sabbat keine weltliche Literatur lesen etc. Du darfst nicht, du darfst nicht, du darfst nicht. Ein Tag der nur aus Verboten besteht, schränkt ein - so war das schon zu Jesu Zeit mit den Pharisäern. Dabei wird allzu schnell vergessen, dass der Sabbat für den Menschen gemacht wurde.

 

Ich darf mich am Sabbat ausruhen und das tun, was ich unter der Woche nicht tun kann: Zeit mit Gott verbringen, aber auch mit meiner Familie und/oder Freunden. Jede Woche kann ich mir neu überlegen, wie ich diesen Tag kreativ und abwechslungsreich gestalten kann - sei es mit Spaziergängen, Bibellesen, Spielen, Bibelfilmen etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

Dadurch freue ich mich jede Woche wieder neu auf mein Date mit Gott. Das ist sozusagen mein Highlight der Woche. Ein Tag zum Erholen und Genießen! Und damit wünsche ich euch einen gesegneten Sabbat! Möge dieser Tag auch für euch solch ein schöner Tag mit Gott werden!

 

 

 

 

 


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