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17. November 2012 6 17 /11 /November /2012 14:33

Nachdem ich gestern meine heutige Predigt noch fertig gestellt und dran gefeilt habe, kam ich leider nicht mehr dazu den Artikel zu schreiben. Daher schreibe ich euch heute... :)

 

Gestern hörte ich seit langem mal wieder den Song "Stadt" von Cassandra Steen feat. Adel Tawil.

 

 


 

 

 

Dabei kam mir sofort die Assoziation mit Gott. Es ist erstaunlich wie oft Gott als Architekt und Designer in der Bibel zu finden ist. Hier nur ein paar Beispiele:

 

1. Die Schöpfung oder Gott als Landschaftsarchitekt. In 1. Mose 2 heißt es, dass Gott einen Garten kreierte und den Menschen da hinein setzte. Dort herrschte Harmonie pur. Die Gemeinschaft der Menschen untereinander und mit Gott, sowie mit den Tieren war ungetrübt. Tod, Leid und Tränen gab es nicht. Wie sehr diese Gemeinschaft gestört wurde, zeigt sich am Sündenfall, als Adam und Eva sich danach im Garten vor Gott versteckten.

 

2. Die Stiftshütte oder Gott als Innenarchitekt. Gott möchte, dass Mose und das Volk ihm ein Zelt bauen. Aber nicht nur irgendein Zelt. Nein, die sogenannte Stiftshütte sollte ein ganz besonderer Ort werden. Es sollte der Ort sein, wo Gott wohnt. Dieses Zelt sollte gleichzeitig durch zahlreiche Symbole und Symbolhandlungen ein Ort sein, an dem das Volk Gott nicht nur begegnen, sondern auch ihn besser kennen lernen konnte. Die Stiftshütte stand auch nicht irgendwo außerhalb oder am Rand, sondern befand sich direkt mitten im Volk. Gott wollte unter seinem Volk wohnen. Später wurde dann der Tempel daraus, als auch das Volk seßhaft geworden war. Heute gibt es keinen Tempel mehr, aber nach 1. Korinther 3 ist die Gemeinde, also die Versammlung der Gläubigen, der Tempel Gottes und nach 1. Korinther 6 ist jeder Gläubige selbst ein Tempel des Heiligen Geistes, in dem Gott wohnt.

 

3. Das neue Jerusalem oder Gott als Städteplaner. Gott hat nicht nur den Gläubigen versprochen, dass er für sie Wohnungen baut, sondern er betätigt sich gleich als Städteplaner und baut eine ganze Stadt. Auch im neuen Jerusalem möchte Gott direkt unter seinen Leuten wohnen. Er möchte auf Tuchfühlung gehen und direkten Kontakt haben.

 

Mir zeigt das, dass Gott nicht wie so manche Stars und Sternchen auf Abstand geht und sich in irgendeine Villa zurück zieht. Er ist kein ferner Gott. Er kommt uns ganz nah und sehnt sich danach mit uns Gemeinschaft zu haben. Haben wir auch diese Sehnsucht nach Gemeinschaft mit ihm?

 


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14. November 2012 3 14 /11 /November /2012 22:01

Ich hab euch ja schon neulich berichtet, dass ich unerwartet einen iTunes-Gutschein über 10 € geschenkt bekommen habe. Davon habe ich mir einen meiner sehnlichsten Musikwünsche erfüllt: "Zwei Welten" von den Wise Guys. Seitdem laufen die neuen Lieder in Dauerschleife.

 

Die Wise Guys, bestehend aus fünf Jungs, bezeichnen ihre Musik als Vokalpop, früher auch als Acapella bekannt. Ihnen gelingt es irgendwie immer, Lieder zu (fast) jeder Lebenslage zu schreiben - so auch auf ihrem neuen Album. Verschiedene Musikstile, Balladen und schnelle Nummern, lustige und tiefsinnige Texte wechseln einander ab. Wer also zwei Welten kennen lernen möchte, sollte sich unbedingt diese CD anschaffen! :)

 

 


 

 

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12. November 2012 1 12 /11 /November /2012 09:26

Gestern habe ich mir den Film "Jonas - Der Film" angeschaut. Darin kehrt der Schauspieler Christian Ulmen nach 16 Jahren in die Schule wieder zurück. Bis auf ihn ist alles an der Schule echt - die Lehrer und die Schüler.

 

Okay, die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann ist doch etwas lustiger, auch wenn es hier einige amüsante Szenen gibt. Eine Stelle im Film hat mich dann doch sehr berührt. Darin sitzt Jonas mit einer Lehrerin in einer Kirche und erhält sich über den Glauben an Gott. Da sie im Unterricht über die verschiedenen Schöpfungsmythen und die wissenschaftliche Erklärung zur Entstehung der Welt erklärt hatte, hatte Jonas sie zu einem Gespräch eingeladen. Nun sitzen die beiden also in der Kirche und Jonas fragt sie nach ihrem Glauben.

 

Die Lehrerin erklärt, dass sie nicht an einen lieben Gott glauben kann, da sonst Adam und Eva nicht ohne eine weitere Chance aus dem Garten Eden vertrieben worden wäre. Strafe muss zwar sein, aber sie als Lehrerin gibt ja auch ihren Schülern eine zweite Chance. Ebenso kann sie nicht verstehen, warum Gott die Menschen nach dem Turmbau zu Babel so bestraft hat - es sei doch schön gewesen, dass die Menschen so zusammen gearbeitet und sich verstanden hätten.

 

Nun könnte ich ztwar versuchen, theologische Erklärungen für beide Begebenheiten zu liefern. Mir ist jedenfalls dabei mal wieder bewusst geworden, wie leicht man die Bibel missverstehen kann, wenn man nur einen Teil kennt. Die Lehrerin sieht zum Beispiel nicht, dass Gott den Menschen gleichzeitig mit dem Vertreiben aus dem Paradies zahlreiche Verheißungen auf einen Erlöser mit auf den Weg gibt - z. B. in den Tierfellen, die als Kleidung dienen oder in den Cherubim usw. Ebenso erkennt die Lehrerin das Grundproblem hinter dem Turmbau zu Babel nicht.

 

Ich habe mich an dieser Stelle gefragt, wie vielen Leuten es in unserer Umgebung nicht genauso geht. Man hat zwar vielleicht mal die biblischen Geschichten gehört, aber man kriegt sie nicht mehr richtig zusammen. So geht es mir zum Beispiel mit manchen schönen Märchen. Einige Dinge kennt man noch, aber eben nicht mehr alles und da kann dann das interessanteste Wirrwarr entstehen. Für das Gottesbild und den Umgang mit der Bibel ist das aber fatal. Ich könnte auch nicht an einen lieben Gott glauben, wenn Gott so kalt und willkürlich regieren würde, wie es diese Lehrerin sieht.

 

Ich bin daher so dankbar, dass es die Bibel gibt und ich darin nachlesen kann, wie dieser Gott wirklich ist. Anstatt nur irgendwelchen Vorurteilen zu folgen, möchte ich selber wissen, wie dieser Gott sich selbst vorstellt und sagt wie er ist und was er noch für einen Plan mit dieser Welt hat. Ich brauche dadurch auch nicht über den Fragen nach dem Woher und dem Sinn meines Lebens den Kopf zu zerbrechen. Die Antworten darauf finde ich in Gottes Liebesbrief an mich.

 

Gerade auch beim Lesen der Bibel entdecke ich immer wieder wie aktuell dieses alte Buch doch ist - gerade auch in Zeiten der Wirtschaftskrise und Verschuldungen. Schade, dass wir heute nicht mehr das Prinzip des Sabbat- und Jubeljahres haben. Dann sähe es wirtschaftlich schon ganz anders bei uns aus. Ich wünschte mir, dass noch viel mehr Menschen die Bibel wieder in die Hand nehmen und darin lesen, damit aus einem Halbwissen ein vollständigeres Wissen wird.

 

 


 

 

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9. November 2012 5 09 /11 /November /2012 16:04

Ich weiß nicht wieso, aber in dieser Woche erhalte ich immer wieder unverhoffte Geschenke. Gestern kam ein erwartetes Paket von daheim an. Da ich dachte, ich würde den Inhalt bereits kennen, war ich dann doch über die Größe verwundert - irgendwie hatte es die dreifache Größe angenommen. Wenn es von diversen Online-Shops gekommen wäre, hätte ich ja auf jede Menge Füllmaterial getippt, aber jedenfalls nicht, wenn das Paket von meinen Eltern kommt. Die Überraschung war daher gelungen und dementsprechend groß, als ich nicht nur den sehnlich erwarteten Inhalt, sondern auch sehr viel Schönes mehr drin entdeckte. Aber die Überraschungen gehen ja weiter - heute erhielt ich völlig überraschend als Dankeschön einen Gutschein für iTunes! :) Da war meine Freude groß! :)

 

Ach ja, es ist schön, solche Überraschungsgeschenke zu bekommen. Es macht aber auch sehr viel Spaß, anderen solch eine Überraschung zu bereiten und sich über die erstaunten und (hoffentlich) strahlenden Blicke zu freuen. Weihnachten und damit die Geschenkezeit rückt ja immer näher. Vielleicht können wir ja dieses Wochenende dazu nutzen, uns kreative Gedanken darüber zu machen, wie wir unsere Nächsten (nicht nur zu Weihnachten) erfreuen und womit wir sie überraschen können.


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7. November 2012 3 07 /11 /November /2012 20:46

Neulich bin ich mal wieder in einer Buchhandlung über das Buch von Deutschlands bekanntester Blondine, Daniela Katzenberger, gestolpert: "Sei schlau, stell dich dumm!" Auch wenn ich mit Frau Katzenberger sonst wenig anfangen kann, erinnerte mich der Titel an eine Aussage von Jane Austen (1775 - 1817) aus ihrem Buch "Northanger Abbey", das ich gerade lese.

 

Darin beklagt die Protagonistin Catherine an einer Stelle für sich ihre Unwissenheit, ohne zu wissen, dass diese Unwissenheit gerade auf ihren Helden großen Eindruck macht. Jane Austen kommentiert dies folgendermaßen mit ironischen Worten:

 

"Wo Leute zu gefallen suchen, sollten sie immer unwissend sein. Wer eine solide Bildung mitbringt, ist unfähig, der Eitelkeit der anderen zu schmeicheln, was ein zartfühlender Mensch immer zu vermeiden sucht. Besonders eine Frau sollte, wenn sie schon das Unglück hat, irgendetwas zu wissen, es immer so gut wie möglich verbergen. Welche Vorteile natürlich Dummheit bei einem schönen jungen Mädchen hat, ist durch die begabte Feder einer Schriftstellerkollegin schon dargestellt worden; ihrer Behandlung des Themas will ich, um den Männern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, nur hinzufügen: Auch wenn für den größeren und anspruchsloseren Teil des starken Geschlechts Schwachsinn den weiblichen Charme wesentlich erhöht, gibt es unter ihnen doch einige, die zu vernünftig und zu aufgeklärt sind, um sich von einer Frau überhaupt etwas anderes als geistige Schlichtheit zu wünschen." (Kloster Northanger, Reclam Taschenbuch, 2007, S. 121)

 

Gerade bei Jane Austen spielt Intelligenz und Klugheit eine große Rolle. Allein an der Sprache ihrer Charaktere und an deren Beschreibung kann der Leser sofort auf einen Blick erkennen, ob es sich um einen gebildeten und weisen Menschen handelt oder nicht. Dummheit wird in Jane Austens Werken schnell abgetan, wie ein Mr. Collins in "Stolz und Vorurteil". Wahre Helden und Heldinnen sind in ihren Büchern die Belesenen und Gebildeten. Gerade in ihrem Buch "Northanger Abbey", aus dem ich oben zitierte, parodiert sie auf geniale Weise einen Romanklassiker ihrer Zeit. Auch in ihren anderen Büchern fällt ihr Wissen und das Geschick, die Gesellschaft zu kritisieren, auf.

 

Und doch stellt sie ihr Licht unter Scheffel. Jahrelang erscheinen ihre Romane unter "by a lady" - ihr Name wird nicht genannt und erst später bekannt. Ein Verhalten, das vermutlich angesichts der Tatsache, dass Romane in der feinen Gesellschaft sehr verpönt waren (vergleichbar mit Sendungen wie das Dschungelcamp - keiner sieht sie, aber jeder weiß Bescheid), sehr klug war. Katzenbergers Motto "Sei schlau, stell dich dumm" ist damit  auch schon zu Jane Austens Zeiten bekannt und hält sich wohl bis heute eisern in unserer Gesellschaft.

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5. November 2012 1 05 /11 /November /2012 19:20

Meine Bloggerkollegin Kiat Gorina hat letzten Donnerstag einen interessanten Artikel über ein Gespräch zwischen Angela Merkel und Nigel Farage geschrieben (hier zu finden). Sie bezieht sich darin auf einen Artikel der Seite www.geolitico.de. Es geht darin um die Euro-Krise. Angeblich hat Merkel in diesem Gespräch Farage gegenüber zu verstehen gegeben: „Wenn Griechenland den Euro verlässt, werden andere Staaten folgen. Das wäre das Ende unseres europäischen Traumes.“ (Quelle: http://www.geolitico.de/2012/10/13/merkel-nimmt-fur-europa-sogar-60-prozent-arbeitslose-in-kauf/)

 

Mich hat diese Formulierung an einen Herrscher aus biblischen Zeiten erinnert. Auch er, Nebukadnezar, hatte einen Traum. Darin sah er eine gewaltige Statue, die aus verschiedenen Metallen bestand. Der Kopf war aus Gold, die Brust aus Silber, die Hüfte aus Kupfer, die Beine aus Eisen und die Füße aus einem Gemisch aus Ton und Eisen. Dann fiel ein großer Stein auf die Statue und zerbrach sie. Von den Metallen bleibt nichts mehr übrig und aus dem Stein entsteht dann ein Berg.

 

In der Geschichte um Nebukadnezar in Daniel 2 wird deutlich gemacht, dass Gott diesen Traum an Nebukadnezar geschickt hat und durch den Propheten Daniel nicht nur den Traum wiedergibt, da sich der König an den Traum nicht mehr erinnern kann, sondern auch gleichzeitig die Deutung mitliefert.

 

Die einzelnen Metalle stellen verschiedene Reiche dar. Nebukadnezar, also Babylon, ist das erste Reich, darauf folgen weitere Reiche - eines löst das andere ab. Der Stein, der alle anderen Reiche zerstört, stellt das ewige Friedensreich Gottes dar, das nicht zerstört wird. Aus der Geschichte wissen wir, dass auf Babylon Medo-Persien, dann Griechenland und Rom folgten. Am Ende zerfiel das Römische Reich in viele kleinere Reiche. Im Traum folgt auf Rom (die eisernen Beine) ein Gemisch aus Ton und Eisen.

 

"Die Füße und Zehen, die du gesehen hast, die teils aus Eisen und teils aus Ton waren, bedeuten, dass dieses Reich geteilt sein wird. Zum einen wird es etwas von der Härte des Eisens haben. Deshalb auch die Mischung von Ton und Eisen. Dass aber die Zehen der Füße teils aus Eisen und teils aus Ton waren, weist darauf hin, dass das Reich zwar zu einem Teil stark, zum anderen Teil aber zerbrechlich sein wird. Die Mischung aus Eisen und Ton deutet aber auch darauf hin, dass die Reiche versuchen werden, durch Heirat Bündnisse zu schließen. Diesen wird allerdings kein dauerhafter Erfolg beschieden sein, sie werden nicht zueinander halten - genauso, wie sich auch Eisen und Ton nicht richtig mischen lassen." (Daniel 2,41-43; Neues Leben)

Letzten Endes kam es ja genau so. Besonders die europäische Geschichte ist davon geprägt, dass die verschiedenen Herrscherhäuser untereinander heirateten. Heutzutage haben wir die EU und den Euro, die Europa vereinen sollen. Natürlich ist das schön, sich frei innerhalb Europas bewegen zu können und überall mit der gleichen Währung bezahlen zu können. Merkels Traum vom vereinten Europa ist schön - keine Frage. Aber die Bibel zeigt da ein ganz anderes Bild auf. Ja, es wird eines Tages ein Friedensreich geben, in dem Gerechtigkeit herrschen und alle Menschen miteinander vereint sein werden. Aber das schafft nicht die Mensch, sondern Gott richtet es auf. Auf Dauer sind die menschlichen Versuche zum Scheitern verurteilt.

Der Traum von Nebukadnezar zeigt mir folgende Dinge:
1. Die Bibel ist immer noch hochaktuell. Nebukadnezar hat dies schon vor mehr als 2000 Jahren gesehen: Bündnisse werden auf Dauer keinen Bestand haben. Sie werden zerbrechen. Nur Gottes Reich hat Bestand. Und wenn wir von der Antike bis heute sehen können, dass sich die Prophezeiung Gottes erfüllt hat, dann können wir auch gewiss sein, dass Gott auch den letzten Teil wahrmachen und sein Reich aufbauen wird.
2. Gott hält die Geschichte der Welt in seiner Hand. Auch wenn wir durch Euro-Krise, Naturkatastrophen und Kriege unsichere Zeiten erleben, dürfen wir wissen und darauf vertrauen, dass Gott immer noch einen Plan hat und dass am Ende alles gut wird.
3. Daniel riskiert in dieser Geschichte Kopf und Kragen. Er lehnt sich ganz schön weit aus dem Fenster. Sein Mut und natürlich Gottes Schutz retten nicht nur das Leben seiner Freunde und sein Leben, sondern auch die Leben seiner babylonischen Kollegen. Manchmal ist es notwendig für Gott etwas zu riskieren und damit Leben zu retten.
4. Daniel zeigt auch mit seinem Verhalten eine gewisse soziale Verantwortung seinem Umfeld gegenüber. Sicher - wenn er nichts getan hätte, wäre er auch gestorben, aber so rettet er einigen Menschen das Leben. Auch wir haben eine soziale Verantwortung für unser Umfeld. Wie leben wir sie aus?

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2. November 2012 5 02 /11 /November /2012 19:51

Für einen ganz besonderen Auftritt befindet sich meine Acapella-Band "The Multiple Voice" gerade auf der Suche nach einem Lied zum Thema Gnade, das sich auch acapella singen lässt und möglichst auf Deutsch ist.

 

Beim Nachdenken und Blättern in meinen Noten bin ich auf ein schönes Lied von Dottie Rambo gestoßen "He looked beyond my faults" oder auf Deutsch "Von Gottes Gnade singe ich mein Leben lang". das Lied erzählt in vier wunderschönen Strophen, wie Gottes Gnade das Leben verändert, durch schwierige Zeit hindurchträgt, das Herz mit Lob und Dank füllt und niemals aufhört:

 

"Von Gottes Gnade singe ich mein Leben lang,
durch seine Gnade bin ich, was ich bin.
In seiner Liebe, die ich niemals fassen kann,
sah er mich an und zog mich zu sich hin.

Refr. Ich blicke staunend auf zum Kreuz von Golgatha,
dorthin, wo Jesus selbst den Tod bezwang.
Wunder der Gnade, was für mich am Kreuz geschah,
er starb für meine Schuld, damit ich leben kann.

Von Gottes Gnade sing ich mein Leben lang,
unter der Gnade darf ich sicher gehn.
In seiner Liebe nahm er mich bei meiner Hand,
hat meine Not und meine Schuld gesehn.
Refr.

Von Gottes Gnade sing ich mein Leben lang,
was mir begegnet, geht an ihm vorbei.
In seiner Liebe die mir niemand nehmen kann,
hält er mich fest, macht mich von Ängsten frei.
Refr.

Von Gottes Gnade sing ich mein Leben lang,
sie trägt mich durch an jedem neuen Tag,
und seine Liebe füllt mein Herz mit Lob und Dank,
sie hört nie auf, was immer kommen mag." (Text: Dotti Rambo, Deutsch: Barbara Werner)
Die Zeilen des Liedes sprechen eigentlich für sich. Ich habe mich in diesem Zusammenhang gefragt, wie ich wohl die Gnade Gottes beschreiben würde. Aber irgendwie komme ich an diesem Lied nicht vorbei. Für mich trifft es den Gedanken der Gnade Gottes perfekt. Man merkt, dass Dotti Rambo selbst erfahren hat, was Gnade wirklich bedeutet. Für die neue Woche wünsche ich uns, dass die Gnade Gottes aufs Neue wieder mit uns sei!

 
Achso - und für alle, die es interessiert: Meine Acapella-Band hat sich noch nicht für ein bestimmtes Lied entschieden. Falls ihr also noch Liedvorschläge zum Thema Gnade haben solltet, könnt ihr sie mir gerne schicken - außer "Amazing Grace", an das haben wir auch schon gedacht. ;)


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31. Oktober 2012 3 31 /10 /Oktober /2012 15:14

Heute habe ich mal wieder einen älteren Film aus dem Jahr 1988 im "Angebot": "Gorillas im Nebel" mit Sigourney Weaver.

 

Der Film erzählt die Geschichte der Forscherin Diane Fossey, die sich in den 60er-Jahren nach Afrika aufmacht, um dort die Berggorillas zu erforschen. Mit der Zeit gewinnt sie das Vertrauen der Gorillas und sie verlieren ihre Berührungsängste ihr gegenüber. Eine der schönsten Szenen des Filmes ist es, wenn der Silberrücken, den sie Digit nennt, seine Pfote in ihre Hand legt. In den Making-Ofs zum Film wird erklärt, dass der Affe diese Geste freiwillig ausgeübt hat, das heißt, es gab keinen Tiertrainer, der ihm diesen Trick beigebracht hat.

 

Diane Fossey hat dort in Afrika aber auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Ihre Affen sind durch Tierhändler und Wilderer bedroht. So werden beispielsweise mehrere ausgewachsene Affen umgebracht, nur damit ein Zoo ein Jungtier ausstellen kann. Diane Fossey wehrt sich dagegen und es ist rührend zu sehen, wie sie sich für die Affen und ihren Schutz einsetzt.

 

Heute stehe ich normalerweise Spielfilmen mit Tieren wie z. B. "Ein Hund namens Beethoven" etc. kritisch gegenüber. Ich mag keine Filme sehen, in denen die Tiere einen Trick nach dem anderen hervorzaubern. "Gorillas im Nebel" ist hingegen ganz anders. Besonders die Szenen mit den Gorillas und der Schauspielerin haben eher einen Dokumentationsfilm- als Spielfilmcharakter. Daher sind die Reaktionen und Verhaltensweisen der Tiere in diesem Film besonders faszinierend zu beobachten.

 

Hier habe ich einen Trailer dazu gefunden, der allerdings auf Englisch ist:


 

 

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29. Oktober 2012 1 29 /10 /Oktober /2012 20:03

Im heutigen Losungstext wird 1. Samuel 7,12 zitiert:

 

"Dann nahm Samuel einen Stein und stellte ihn zwischen Mizpa und Schen. Er nannte ihn Eben-Eser - »Stein der Hilfe« -, denn er sagte: »Bis hierher hat der Herr uns geholfen.«" (Neues Leben)

 

Samuel stellte diesen Stein nach einem großen Sieg über die Philister auf. Er sollte an die Hilfe Gottes erinnern. Es ist gut, sich solche Gedenksteine aufzubauen. Für mich ist es mein "Erfahrungsbuch" in das ich meine Erfahrungen mit Gott eintrage. Jedes Mal wenn ich es wieder in die Hand nehme, um da drin zu lesen oder eine neue Erfahrung eintrage, werde ich daran erinnert, wie weit Gott mich bereits geführt hat.

 

Vielleicht ist ja das Schreiben nicht jedermanns Sache. Aber vielleicht könnt ihr ja gut zeichnen oder malen. Warum dann nicht mal ein Bild, das an Gottes Führung erinnert, kreieren oder warum nicht ein Lied schreiben, eine Collage erstellen etc.? Es gibt viele Möglichkeiten, um uns an die Erfahrungen mit Gott zu erinnern und sie in uns lebendig zu halten. Die Autorin Ellen White hat einmal gesagt:

 

"Wir haben für die Zukunft nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den uns der Herr in der Vergangenheit geführt hat."

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26. Oktober 2012 5 26 /10 /Oktober /2012 20:56

Wer kennt sie nicht - die Geschichte von Robin Hood und dem Sheriff von Nottingham? Unzählige Bücher und Filme wurden bereits darüber produziert. Bis heute gibt es zahlreiche Adaptionen der bekannten Geschichte - Serien wie zum Beispiel Leverage uvm. Vor einigen Jahren hat BBC eine Serie über Robin Hood ins Leben gerufen - sie dauerte drei Staffeln lang. Die Serie erzählt, wie Robin aus dem Kreuzzug zurück kehrt und den neuen Sheriff in Nottingham vorfindet.

 

Unter dem neuen Sheriff werden die Armen unterdrückt, grausame Strafen drohen auch nur bei den kleinsten Vergehen. Robin greift ein und wird damit zu einem Gesetzlosen. Schnell freundet er sich mit einigen anderen Gesetzlosen an und übernimmt ihre Führung. Immer wieder greift er schützend ein, wenn der Sheriff neue Sanktionen gegen die Bewohner der Dörfer plant. Doch der Sheriff plant unter der Führung von Prinz John, dem Bruder des Königs, einen Staatsstreich, den Robin mit allen Mitteln verhindern will.

 

Unter den Gefolgsleuten von Robin Hood ist ein gewisser Alan. Eines Tages wechselt er die Seiten und wird so zum Spion des Sheriffs. Er versorgt ihn mit geheimen Informationen. Als sein Verrat auch Robin bekannt wird, schließt er ihn aus seiner Gruppe aus und Alan wird offiziell zu einem Gefolgsmann des Sheriffs. Dennoch bereut er insgeheim seinen Wechsel. Er ist hin- und hergerissen zwischen den Versprechungen auf Macht und Reichtum bei einem erfolgreichen Staatsstreich und seinem Gewissen, das ihn zu Robin zieht. Er steht quasi zwischen den Stühlen bis er sich dann offen für Robin entscheidet und wieder in die Gruppe der Gesetzlosen aufgenommen wird.

 

Warum erzähle ich heute davon? Sicher, die Serie ist spannend gestaltet, die Schauspieler sind sehr gut und mancher Witz oder manch komische Szene ist auch drin enthalten. Sogar für Romantik ist innerhalb der Serie Raum. Dies alles ist für mich aber nicht der Grund.

 

Mich hat besonders die Geschichte um Allan gefesselt. Dieser Mann muss sich entscheiden - entweder der Sheriff oder Robin. Er ist so verstrickt in den Streit zwischen den beiden, dass es für ihn nur noch schwarz oder weiß gibt. Es gibt keine Grauzone mehr - kein Niemandsland. Auf welche Seite soll er sich stellen?

 

Mich erinnert dieses Motiv an uns Menschen. Die Bibel schildert an mehreren Stellen, dass auch wir uns entscheiden müssen. Da gibt es Gott und seinen Gegenspieler den Teufel, auch Satan genannt. Es gibt keine dritte Wahlmöglichkeit - nur diese beiden. Und wir stehen vor der Wahl. Entweder wir entscheiden uns für Gott oder für Satan. Wie entscheiden wir uns?

 

Der Sänger John Waller besingt in seinem Lied "As for me and my house" die Wahl, die er getroffen hat:

 

"Ich bin fertig damit,
mein eigenes Königreich aufbauen zu wollen.
Nie mehr
suche ich nach wertlosen Götzen.
Wie Schafe gehen wir alle in die Irre.
Wir müssen uns heute entscheiden,
wem wir dienen wollen.

Aber ich und mein Haus
werden dem Herrn dienen.
Wir werden dem Herrn dienen.
Götzen wurden aufgerichtet, reiß sie nieder,
weil wir dem Herrn dienen werden.
Wir werden dem Herrn dienen.
Nur vor einem König werden wir uns verbeugen.
Aber ich und mein Haus
werden dem Herrn dienen.

Ich möchte keine kraftlose Religion mehr.
Möchte nicht mehr
im Betrug leben.

Wir werden den Jordan überqueren.

Wir werden in Besitz nehmen,
was Du versprochen hast.

Wir werden nicht unser Herz einem anderen schenken.

Werden nicht unser Herz einem anderen schenken.

Wir gehören dem Herrn.
Wir werden nicht unser Herz einem anderen schenken.

Werden nicht unser Herz einem anderen schenken.
Wir werden nur dem Herrn dienen.

 

 


 

 

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