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2. Juli 2012 1 02 /07 /Juli /2012 11:45

Ich schreibe morgen eine Klausur in dem Kurs Sabbatlehre. Da ich dadurch den Kopf mit dem Thema Sabbat voll habe, dachte ich mir, dass ich heute mal wieder darüber schreiben könnte.

 

Welche Bedeutung hat Sabbat für uns?

 

  1. Er ist der Gedenktag der Schöpfung. In 2. Mose 20,11 wird das Sabbatgebot in den 10 Geboten mit der Schöpfung verankert und begründet. Damit feiern wir auch Jesus als unseren Schöpfer.
  2. Er ist der Gedenktag der Erlösung. Der Gedanke der Erlösung wird im Sabbat mitgefeiert (5. Mose 5,14). Jeden Sabbat feiern wir wie Gott uns durch Jesus Christus befreit hat.
  3. Er ist der Vorgeschmack auf die Ewigkeit. Der Talmud versteht den Sabbat als Vorwegnahme der messianischen Zeit. Wenn der Messias kommt, dann ist das wie ein ewiger Sabbat, der niemals endet. Wenn wir also Sabbat feiern, dann erleben wir einen Vorgeschmack auf die Ewigkeit.

Damit ist dieser Tag mehr als nur ein einfacher Ruhetag. Er ist ein Gedenktag - ein Tag, an dem wir an die Schöpfung und an unsere Erlösung erinnern können. Er ist aber auch ein Tag, der gefeiert werden will. Nur dass gerade dieser Aspekt in unserer Zeit immer mehr unter dem Konsumgedanken oder unter Verhaltenskatalogen verloren geht.

 

Vielleicht bräuchte es keine leidigen Sabbat-Sonntag-Diskussionen oder keine Streiks von Gewerkschaften etc. mehr, wenn wir wieder die Bedeutung des Sabbats für uns entdecken würden. Dann würde diese Neuentdeckung in den Alltag ausstrahlen und positiv auf unsere Gesellschaft einwirken. Dann würden Andere sehen, was für einen Schatz Gott den Menschen durch den Sabbat gegeben hat.

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29. Juni 2012 5 29 /06 /Juni /2012 07:23

Im heutigen Losungstext heißt es: "Durch seine göttliche Kraft wird Gott uns von den Toten auferwecken, so wie er den Herrn von den Toten auferweckt hat." (1. Korinther 6,14 Neues Leben) 

 

Für uns als aufgeklärte Menschen mag es merkwürdig klingen, wenn wir von der Auferstehung lesen und immer wieder versuchen Menschen Erklärungen zu finden, wie das mit der Auferstehung wirklich passiert ist. Dieser Zweifel fängt meistens mit der Schöpfung an und hört bei der Auferstehung auf. Ich stelle mir da die Frage: "Wie kann ich als gläubige Christin von Gott reden und gleichzeitig seine Kraft und Allmacht leugnen?" Das passt für mich einfach nicht zusammen. Ja, ich kann mir auch nicht erklären wie die Auferstehung passiert sein kann, aber ich glaube daran und glauben bedeutet nun mal nichts wissen (im Sinne von Platon, wie ich bereits schon früher in "Glaube vs. Wissen?!" ausgeführt habe.)

 

Wenn ich nicht mehr daran glauben kann, dass es eine Auferstehung gab, dann fällt die größte Hoffnung der Christenheit in sich zusammen - nämlich die Auferstehung der Toten, wenn Jesus wieder kommt und damit auch die Hoffnung auf das ewige Leben. Paulus gibt den Korinthern diese Hoffnung mit auf den Weg: So wie Gott Jesus auferweckt hat, so wird er euch auch auferwecken von den Toten.

 

Paulus macht diese Aussage im Zusammenhang mit christlichem Lebensstil. Der Christ soll nicht mehr sein Leben im gleichen Stil weiter leben wie vorher. Mit seiner Hinwendung an Gott gehört der gesamte Mensch (Leib, Seele, Geist) Gott. Daher soll er sich nicht durch neue Abhängigkeiten erneut gefangen nehmen lassen. Gott will stattdessen für den Menschen sorgen.

 

In diesem Zusammenhang bedeutet für mich der Gedanke der Auferstehung - so wie Gott Jesus Christus auferweckt hat, so hat er auch die Macht für den Menschen zu sorgen und ihn zu verändern. Ich brauche mich von nichts beherrschen zu lassen, weil ich die größte Macht des Universums an meiner Seite habe.

 

Dazu passt auch ganz gut ein Lied von Andrae Crouch - "This is the Lord's doing":

 

"Das ist, was der Herr tut

und es ist wunderbar in unseren Augen.

Der Herr ist mein Hirte.

Der Herr ist mein Licht.

Wen sollte ich fürchten?

Er starb, um jeder Nation

Erlösung zu bringen.

 

Wunderbarer Ratgeber,

himmlischer Prinz des Friedens,

Alpha, Omega,

Anfang und Ende.

 

Das ist, was der Herr tut

und es ist wunderbar in unseren Augen."

 

 

 

 



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27. Juni 2012 3 27 /06 /Juni /2012 22:40

Kennt ihr das auch - eigentlich mögt ihr einen bestimmten Musikstil überhaupt nicht, aber dann läuft euch ein Lied über den Weg, das euch dennoch begeistert?

 

Mir ging es letzte Woche so. Im Gegensatz zu manchen in meinem Familien- und Freundeskreis mag ich HipHop überhaupt nicht. Es ist mir einfach zu wenig musikalisch im Sinne von einer vorhandenen Melodie etc. Die Texte sind mir oft zu plump und ich verbinde damit eher Gangsterrap und Pöbeleien als wirklich sinnvolle und schöne Texte. Natürlich weiß ich auch, dass es auch andere Songs gibt und dass ich hier mal verallgemeinere.

 

Aber vielleicht geht es euch ähnlich. Letzte Woche bin ich auf einen HipHoper aus München gestoßen, der versucht, "sinnvollen" HipHop zu machen. Er heißt Jens und ist Christ. Er möchte seinen Glauben auch in seinem Musikstil vertreten.

 

Besonders interessant fand ich dabei sein Lied "Lieber Gott". Es ist ein Gebet über die soziale Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit auf dieser Welt im Gegensatz zu Gottes Handeln und Gottes Liebe zu uns. Aber anstatt Gott die ganze Schuld am Leid dieser Welt zuzuschieben, weist der Sänger auf unsere soziale Verantwortung hin und zeigt auf, was Gott uns alles schenken möchte.

 

Mir gefallen diese Aussagen und ich wünschte mir, dass es mehr solche Lieder mit solchen Aussagen - egal in welchem Musikstil - geben würde. Ich bin froh, dass es Künstler gibt, die in allen musikalischen Sprachen versuchen, die unterschiedlichen Menschen zu erreichen.

 

 

 

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25. Juni 2012 1 25 /06 /Juni /2012 14:10

Am kommenden Samstag veranstaltet der Hochschulchor der Theologischen Hochschule Friedensau zusammen mit der Acapella-Gruppe "The Multiple Voice" ein Gospelkonzert. Bei diesem Konzert darf ich ein Solo übernehmen bzw. ich teile mir die Strophen mit einer anderen Sängerin. Das Lied heißt "Your love" und stammt vom Oslo Gospel Choir.

 

Das Lied passt super gut zu meinem letzten Blogeintrag über Psalm 139. Daher möchte ich heute darüber schreiben. In dem Songtext heißt es übersetzt:

 

"Du hast mein Herz geprüft und Herr, Du kennst mich.

Ich kann nichts vormachen.

Du kannst durch mich hindurchsehen.

Du weißt, wo ich bin.

Du siehst alles, was ich tue.

Herr, Du schläfst nie.

 

Du kennst all meine Worte noch bevor ich sie sage.

Du weißt wo ich stehe und nach was ich mich sehne.

Du weißt, ob ich weine oder lache.

Herr, Du schläfst nie.

 

Herr, Du weißt wann ich sitze und wann ich stehe.

Jeder Moment meines Lebens ist in Deiner Hand.

Ich kann mich nicht von Deinem lieblichen/süßen Geist entfernen.

Herr, Du schläfst nie.

 

Lange bevor ich geboren wurde, konnten mich Deine Augen bereits sehen.

Du kanntest alle meine Tage, noch bevor ich sie erlebte.

Daher kann kommen, was kommen mag.

Ich weiß, Du wirst da sein.

Herr, Du schläfst nie.

 

Es gibt keinen Ort, an dem ich mich vor Deiner Liebe verstecken kann.

Ich kann nur durch Deine Liebe überleben.

Zeige mir einen Ort, den Du nicht kennst,

zu dem ich gehen kann, um meine Seele zu bedecken.

Auf den Flügeln der Dämmerung könnte ich fliegen

bis an die Enden der Erde, über den Himmel hinaus.

Aber Du würdest immer dort sein, wohin ich auch gehe.

 

Ich bin umgeben.

Liebe schläft nie."

 

Für manchen mag dieser Text bedrohlich klingen. Vielleicht hat mancher so einen Stalker vor Augen, der einen ständig auf Schritt und Tritt begleitet und alles beobachtet. Das will der Text in Psalm 139 und auch in diesem Lied nicht aussagen. Wie wir bereits im letzten Artikel gesehen haben - Gott ist der Einzige, der uns wirklich durchschauen kann. Aber er tut es nicht. David bittet ihn darum.

 

Ist das nicht ein ganz anderes Erleben? Gott ist kein Stalker! Sondern er möchte, dass wir ihn in unserem Leben zulassen. Aber gleichzeitig ist er immer für uns da, egal wo und in welcher Situation wir uns auch befinden mögen. Seine Liebe ist für uns immer zugänglich.

 

Mit seiner Liebe ist es nicht so wie mit manchen Handynetzen. An manchen Orten hat man damit keinen Empfang und gerade wenn man einen Notruf absetzen muss, kann das ohne Empfang ganz schön gefährlich werden. Zu Gott und seiner Liebe haben wir aber immer Empfang. Egal, wo wir uns auch befinden. Wir können immer in Kontakt mit ihm treten. Er muss uns auch nicht erst mühsam orten, sondern weiß bereits wo wir uns finden.

 

Das finde ich das Schöne an diesem Text. Gott ist da.

 

 

 

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22. Juni 2012 5 22 /06 /Juni /2012 11:20

Am Mittwoch habe ich darüber geschrieben, wie die biblischen Schreiber das Wort "kennen" verstanden haben. Heute möchte ich einen Schritt weiter gehen.

 

In Psalm 139 lädt David Gott ein, ihn zu prüfen, ihn zu erkennen - "erkenne mein Herz, meine Gedanken" (V. 23). Damit signalisiert er, dass er sich nach ein ganz tiefgehenden Beziehung mit Gott sehnt. Er lässt es zu, dass Gott ihn bis ins tiefste Innere erkennt - auch bis in die dunkelsten Ecken seines Herzens hinein.

 

Das finde ich interessant - es ist David, der Gott darum bittet. Gott handelt nicht einfach und macht David nicht zum "gläsernen" Menschen, sondern David lädt ihn dazu ein. Er trinkt freiwillig das Kontrastmittel Gottes und legt sich in Gottes CT - egal, was auch immer dabei heraus kommen mag. Denn er weiß, auch wenn ihn Gott ganz und gar erkennt, wie David sich noch nicht einmal selbst erkennt, Gott wird sich nicht von ihm abwenden, sondern ganz und gar zuwenden. Egal, wo sich David auch innerlich befindet, Gott geht ihm nach. Gott ist und bleibt immer da.

 

Wer sich aber ins CT begibt, muss auch damit rechnen, dass der Arzt nicht nur sieht, was alles im Körper gesund ist, sondern auch erkennt, wo das Problem z. B. ein Geschwür sitzt. Und wenn erstmal ein Tumor lokalisiert ist, dann wird dieser in der Regel auch entfernt. Auch auf das Erkennen trifft das zu - denn: Erkannt zu werden, schließt Veränderung ein. David bittet Gott darum, korrigiert zu werden. Er sagt quasi: "Sei Du mein Navi und bringe mich wieder auf den richtigen Weg!" (V. 24) David sehnt sich danach. Er will nicht so weiter machen wie bisher. Er möchte auf diesem ewigen, richtigen Weg Gottes gehen und will von Gott dahin verändert werden. Und wie sieht es bei uns aus?

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20. Juni 2012 3 20 /06 /Juni /2012 12:00

Neulich fragte mich eine Freundin: "Kennst Du den und den Schauspieler? Der hat doch in dem und dem Film mitgespielt?" Normalerweise antworten wir doch darauf "Kenne ich", wenn wir bereits einen Film mit diesem Schauspieler gesehen haben oder mit "Kenne ich nicht", wenn wir noch nie was von diesem Schauspieler gesehen oder gehört haben.

 

Nicht so der Hebräer zu biblischen Zeiten. Jemanden zu kennen beinhaltete für ihn, eine Beziehung mit dieser Person zu haben. Es bedeutete eine tiefe Hingabe an diese andere Person. Jemanden zu kennen ist somit eine existenzielle Erfahrung. Aus diesem Grund wird auch im Hebräischen das Wort für "erkennen" für den sexuellen Akt zwischen Mann und Frau verwendet. Kennen bzw. Erkennen ist mehr als nur jemanden aus der Ferne zu kennen oder von jemandem mal gehört zu haben. Jemanden zu kennen bedeutet, eine hingebungsvolle Beziehung zu pflegen. Das meint die Bibel auch, wenn sie von "Gott kennen" spricht. Sie meint dabei nicht, dass man einfach mal von Gott gehört hat. Das allein reicht nicht aus. Gott zu kennen bedeutet, in eine Beziehung mit ihm zu treten.

 

In der Psychologie spricht man auch davon, dass der Mensch immer ein Rätsel bleiben wird. Es wird immer Seiten in einem geben, die man selbst nicht kennt, genauso wird auch unser Gegenüber immer ein Rätsel bleiben. Wir werden nie in der Lage sein, uns selbst und den Anderen vollständig zu verstehen und zu kennen. Auch im hebräischen Denken der Bibel ist der Mensch eine komplexe Struktur und damit ein Geheimnis. Aus diesem Grund finde ich die hebräische Definition von "kennen" sehr gut. Ich werde nie in der Lage sein, jemanden wirklich zu kennen - auch nicht die Leute in meinem engsten Beziehungskreis. Aber ich kann in einer engen Beziehung mit ihnen sein.

 

Wenn wir daher sagen, wir kennen jemanden, dann greifen wir immer zu kurz. Wir sind nicht in der Lage, jemanden wirklich zu kennen, da wir nicht einmal uns selbst völlig kennen und uns selbst immer wieder mit neuen Verhaltensweisen und Reaktionen überraschen. Erst wenn wir von den Hebräern der alttestamentlichen Zeit lernen, treffen wir vielleicht eher die Bedeutung von "kennen" - nämlich die Beziehung.

 

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18. Juni 2012 1 18 /06 /Juni /2012 19:00

Am Freitag habe ich euch erzählt, dass es meiner Oma nicht so gut ging und ich daher nach Hause gefahren bin. Heute kann ich nur sagen: Gott tut auch heute noch Wunder!

 

Als ich sei im Krankenhaus besuchte, ging es ihr schon viel besser. Ihr Lebenswille und ihre Lebensfreude sind direkt ansteckend und ich bin mal wieder überrascht davon, wie Gott handelt. Ja, Gott kann wirklich Wunder tun! Und ich bin ihm so dankbar dafür! Die Situation hätte auch ganz anders ausgehen können...

 

Aber ich habe auch schon erlebt, dass Gott kein Wunder tat und eine liebe Person verstarb... Da komme ich natürlich an meine Grenzen. Das kann man nicht leicht verstehen und ich möchte mir auch nicht anmaßen, darauf eine Antwort parat zu haben. Ich weiß nur - Gott hat einen Grund und auch wenn ich es nicht verstehe, Gott weiß schon warum und eines Tages werde ich es verstehen...

 

Ein Vorbild ist mir da Hiob, der sagt: "Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen, der Name des HERRN sei gelobt." Hiob lobt Gott, obwohl er alles verliert, was er hat - sein Vermögen und seine Kinder. Alles ist weg - auf einen Schlag - und dennoch lobt er Gott. Nick Vujicic, dem sowohl Arme als auch Beine von Geburt an fehlen, sagte einmal sinngemäß: "Ich habe die Wahl, ob ich auf Gott sauer bin, wegen all dem, was ich nicht habe oder ob ich ihm dankbar bin für alles, was ich habe." Hiob und Nick Vujicic ermutigen mich, auch im Leid, Gott zu loben und meinen Blick auf ihn zu richten - egal, in welcher Situation ich mich auch befinde.

 

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15. Juni 2012 5 15 /06 /Juni /2012 19:37

Gestern bin ich spontan nach Hause zu meinen Eltern gefahren, nachdem ich gehört hatte, dass es meiner Oma nicht so gut ginge.

 

Die Fahrt war ein echtes Abenteuer. Der Bus kam doch glatte fünf Minuten zu spät und damit hätte ich fast meinen Anschlussbus nach Magdeburg verpasst und somit auch meinen Zug von dort weg nach Hause... Aber Gott sei Dank, hat alles noch gut geklappt und ich kam gut hier an.

 

Auf der Fahrt drehten sich meine Gedanken nur um meine Oma. Da kam auf meinem iPod auf einmal das Lied "Our God" von Chris Tomlin. Übersetzt heißt der Text:

 

"Wasser hast Du in Wein verwandelt,

Du hast die Augen der Blinden geöffnet.

Keiner ist wie Du.

Du scheinst in die Dunkelheit.

Aus der Asche erheben wir uns.

Keiner ist wie Du.

 

Unser Gott ist größer,

unser Gott ist stärker,

Gott, Du bist höher

als irgendjemand sonst.

 

Unser Gott ist es, der heilt -

er ist einzigartig in seiner Macht.

Unser Gott!

 

Und wenn Gott für uns ist,

wer könnte uns jemals aufhalten?

Und wenn unser Gott für uns ist,

wer könnte sich gegen uns erheben?"

 

Von da an hat mich dieses Lied die Fahrt über begleitet. Innerlich habe ich es die ganze Zeit mitgesungen. Am liebsten hätte ich es laut mitgesungen, aber ich glaube, das wäre bei den anderen Passagieren nicht gut angekommen. ;)

 

Das Lied stellt mir jedenfalls diesen großen und mächtigen Gott vor Augen, den wir haben und der alles tun kann und seine Macht auch von der Gegenwart bis Heute immer wieder zeigt. Ich bin froh darüber, diesen Herrn an meiner Seite zu haben - und ihr?

 

 

 

 

 



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13. Juni 2012 3 13 /06 /Juni /2012 17:06

In den letzten Wochen habe ich Gottes Liebe zu uns Menschen wieder neu kennen gelernt. Seit ungefähr 2 - 3 Wochen hat sich eine Person, die mir sehr wichtig ist, immer mehr und mehr zurück gezogen. Mich erinnert das an meine Beziehung mit Gott. Einerseits wünsche ich mir die Nähe und enge Beziehung zu ihm. Manchmal wird mir das aber auch zu eng und ich ziehe mich wieder zurück. Aber Gott ist immer da - er hält weiter die Hand nach mir ausgestreckt und lädt mich ein, wieder zu ihm zurück zu kommen.

 

Dabei bewundere ich die Geduld, die er hat. Egal wie weit wir weglaufen, er ist treu. Anstatt uns einfach aufzugeben und die Geduld mit uns zu verlieren, sucht er weiter die Beziehung mit uns - ohne zu klammern. Das berührt mich immer wieder aufs Neue!  

 

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11. Juni 2012 1 11 /06 /Juni /2012 12:08

Am Freitag habe ich in einer Buchhandlung ein Buch abgeholt, das ich ein paar Tage zuvor online bestellt hatte. Als ich an der Kasse stand, sah ich mal wieder ein Angebot für einen Kindle - so ein eBook-Reader. Auf dieses Endgerät kann man sich Bücher downloaden - Bücher, die sonst in normaler Buchform im Handel erhältlich sind...

 

Als ich dieses Gerät mal wieder sah, schossen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf: "Eigentlich ist das doch ganz praktisch. In den Urlaub bräuchte ich dann nicht mehr einen Koffer voller Bücher mitnehmen, sondern hätte alle da drauf. Kein Schleppen mehr und keine Probleme mehr beim Umsteigen und Bahnfahren mit dem vielen und schweren Gepäck! Auch meine Regale wären nicht mehr so voll gestellt... Das wäre doch eigentlich ganz toll... Aber - wie soll das am Strand mit so einem Teil wirklich funktionieren? Was ist, wenn Wasser dran kommt oder Sand? Geht Kindle dann nicht relativ schnell kaputt? Wird es vielleicht nicht sogar relativ schnell geklaut?"

 

Meine Gedanken gingen ab da auf eine Reise. Ich spielte durch, was passieren würde, wenn die normalen Bücher auf einmal überflüssig werden würden, weil alle Menschen ihre Bücher nur noch auf ihren iPads gespeichert hätten. Das war für mich irgendwie eine erschreckende Vorstellung. Buchläden und Druckereien würden ihre Existenz verlieren. Im Gottesdienst würde jeder von uns nur noch über dem Kindle oder iPad sitzen, aufgeschlagene Bibeln wären nur noch selten zu finden. Diese Vorstellung war irgendwie echt krass!

 

Für mich geht einfach nichts darüber als ein neues Buch in den Händen zu halten. Das ist ein ganz besonderes Gefühl. Auch das Lesen ist nicht vergleichbar. Dieses Feeling, die Seiten umzublättern und dünnes Papier zwischen den Fingern zu halten, ist echt toll und es würde mir fehlen, wenn es nicht mehr da wäre.

 

Wie geht es euch mit dem Gedanken, dass die neuen Medien die Alten z. B. Bücher, DVDs, VHS-Kasetten usw. so nach und nach verdrängen?

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