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28. März 2014 5 28 /03 /März /2014 20:59

Anfang des 20. Jahrhunderts. Demy, noch ein Teenager, muss ihre ältere Schwester Tilla nach Berlin begleiten, um ihr dort als Gesellschafterin zur Seite zu stehen. In ihrer neuen Umgebung muss sie sich erst noch zurecht finden und hat größere Schwierigkeiten damit, sich den Gepflogenheiten der Oberschicht anzupassen. Warum haben ihre Schwester und ihr Vater sie gezwungen, die neue Stellung anzunehmen? Gleichzeitig wird ihre andere Schwester Anki in Russland von Rasputin bedrängt. Kann sie dieser Gefahr entrinnen?

Elisabeth Büchle ist ein toller Auftakt zu einer Trilogie über den ersten  Weltkrieg gelungen. Anhand der Familien van Campen und Meindorff zeichnet sie den Vorabend des 1. Weltkriegs nach - die Unruhen in Russland, der Diamanthandel in Südafrika und die Frauenbewegung in Deutschland. Nicht zu vergessen natürlich auch die sozialistische Bewegung und die sich andeutenden Spannungen zwischen England und Deutschland.

Vor diesen historischen Hintergründen hat Elisabeth Büchle ein eigenes kleines Universum geschaffen mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten, die unterschiedliche Rollen in der Geschichte einnehmen. Alle Hauptpersonen der Geschichte sind auf der Suche nach Glück, das sie an unterschiedlichen Orten suchen. Passend dazu endet die Autorin mit dem Lied "Herr, wohin sonst sollten wir gehen" der ehemaligen Gruppe Lajna, das Gott als den Ursprung des Glücks definiert.

Die Settings der Geschichte befinden sich in Russland, Deutschland und Südafrika. Verschiedene Familiengeheimnisse, die sich im ersten Band nur zum Teil lüften, überdecken die Geschichte und machen neugierig auf die weiteren Teile.

 

Alles in allem ist es ein überaus gelungener Auftakt einer spannenden Trilogie um zwei Familien, die eng miteinander verwoben sind!

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18. März 2014 2 18 /03 /März /2014 20:07

Nele und Heike sind ganz unterschiedliche Schwestern, die gemeinsam unter einem Pseudonym Bücher veröffentlichen. Obwohl -  eigentlich schreiben sie ja die Bücher nicht mehr selbst, sondern haben einen Ghostwriter engagiert, der die Arbeit für sie erledigt, da ihre Beziehung mittlerweile stark unterkühlt ist. Doch eines Tages läuft alles aus dem Ruder und es kommt zur großen Katastrophe...

Der Schreibstil ist locker und sehr gut zu lesen. Die Geschichte ist überwiegend aus der Sicht von Nele geschrieben (Ich-Autor), durch ein paar Tagebuchauszüge kommt allerdings auch Heike zu Wort. Als Leser deckt man gemeinsam mit Nele die Familiengeheimnisse ihrer eigenen Herkunftsfamilie, aber auch der Familie ihrer Schwester auf. Nele und der Leser kommen dadurch nach und nach auch den Gründen für die Entfremdung der beiden Schwestern auf die Spur. Dabei wartet auch noch die eine oder andere überraschende Wende auf die Leser.

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Man kann sich direkt in beide Schwestern, vor allem in Nele, hineinfühlen. Interessant sind auch die autobiografischen Bezüge, da hinter Anne Hertz ebenfalls ein Schwesternpaar steckt.

Leider gibt es allerdings auch einen größeren Lektoratsfehler. Emma, eine Tochter von Heike, wird anfangs Nele genannt und später dann konstant Emma. Dies kann zu Verwechslungen führen.

Das Ende ist relativ abrupt gestaltet. Da wäre es schön gewesen, noch den einen oder anderen Dialog zwischen den beiden Schwestern zu lesen.

Dennoch ist das Buch alles in allem eine sehr unterhaltsame Lektüre. Lacher, aber auch eine Portion Tiefgang sind garantiert!

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25. Februar 2014 2 25 /02 /Februar /2014 19:40

Heute habe ich noch mal eine Rezension für euch und zwar handelt es sich diesmal um die Fortsetzung des Bestsellers "110 - Ein Bulle hört zu" von Cid Jonas Gutenrath.

 

 

Inhalt

Cid Jonas Gutenrath erzählt in seinem Fortsetzungsband "110 - ein Bulle bleibt dran" wieder von den abwechslungsreichen Telefonaten, die er als Polizist in der Notrufzentrale Berlin entgegennahm. Selbstmörder, Kinder, Senioren - das Klientel ist bunt gemischt. Schöne und tieftraurige Geschichten wechseln sich dabei ab.

Kritik

Nach dem ersten Buch habe ich insgeheim auf eine Fortsetzung gewartet und war umso mehr erfreut als nun endlich der 2. Band vor mir lag.

Gleich am Anfang des Buches macht der Autor deutlich, dass es nach diesem Buch voraussichtlich keine weiteren Bände geben wird. Seinen Posten in der Notrufzentrale hat er an den Nagel gehängt. Das Vorwort erscheint dem Leser relativ düster und pessimistisch. Eine gewisse Resignation ist spürbar.

Aber der Schein trügt. Ja, es gibt sehr tragische Geschichten in diesem zweiten Buch und einige, die kein Happy-End haben. Und diese Anrufe lassen den Leser auch schwer schlucken. Aber es gibt auch sehr schöne Episoden - bspw. die Anrufe, die die Notrufzentrale an Weihnachten bekommt: wunderschöne Dankesanrufe von Menschen, die dem Freund und Helfer danken möchten.

Die einzelnen Kapitel sind den diversen Fällen zugeordnet, teilweise beginnen sie auch mit einem anderen Erlebnis des Autors bevor es zum eigentlichen Anruf kommt.

Die Sprache ist sehr natürlich und nicht gekünstelt. Als Leser meint man fast dem Autor gegenüber zu sitzen und bei dem Telefonat live dabei zu sein. Die persönliche Betroffenheit des Autors ist deutlich spürbar und lässt den Autor dadurch dem Leser näher kommen.

Fazit

"110 - Ein Bulle bleibt dran" ist ein autobiographisches Buch, das den Leser fesselt und nicht mehr loslässt.

 

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19. Februar 2014 3 19 /02 /Februar /2014 21:15

Heute hab ich ein hochinteressantes Buch für euch:

 

Inhalt

 

Das Buch "Ein König für Deutschland" von Andreas Eschbach, erschienen im Gustav Lübbe  Verlag, 2009, handelt von einem jungen Programmierer namens Vincent W. Merrit, der ein Computerprogramm im Auftrag eines US-Politikers schreibt, das die Wahlcomputer bei der nächsten Präsidentenwahl manipulieren soll. Einige Jahre später wird er von einem Italiener erpresst, nochmal ein ähnliches Programm zu schreiben, das dann in Deutschland verwendet werden soll.

Um sich abzusichern schickt er eine Kopie des Programmes an seinen Vater, der in Deutschland lebt. Die CD wird dem Vater zwar kurz darauf gestohlen, aber durch seinen Sohn kommt der Vater, Simon König, in Kontakt mit anderen Computerfreaks. Zusammen entwickeln sie dann die Idee, die Manipulation auffliegen zu lassen, indem sie eine Partei gründen, die so absurd ist, dass niemand sie wählen würde. Und so entsteht die Partei "Volksbewegung zur Wiedereinführung der Monarchie" mit Simon König als neuem König für Deutschland. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.

 

Kritik

 

Das Buch ist gut und spannend geschrieben. Wer nicht so viel Ahnung von Computern hat, wird sich vielleicht bei den etwas ausführlichen Erklärungen der Programme langweilen. Das Buch baut auf Fakten auf und der Autor verwendet im gesamten Roman immer wieder Fußnoten, um  diverse Behauptungen zu untermauern. Dadurch bekommt die Story eine sehr realistische Note. Andreas Eschbach schreibt in seinem Nachwort sinngemäß, dass mit diesem Werk auf die Gefahren von Wahlcomputern aufmerksam machen möchte. Seine Empfehlung an die Politik ist es, auch weiterhin Wahlen nur und ausschließlich über den bisherigen, erprobten und erfolgreichen Weg - nämlich Papier und Stift - durchzuführen.

Teilweise ist die Geschichte auch durchschaubar, aber dennoch gibt es gerade auch gegen Ende noch die eine oder andere überraschende Wende.

Fazit

 
Mein Fazit jedenfalls ist: Ein tolles Buch, das gerade heute sehr aktuell ist und eindrücklich darstellt, wie leicht manipulierbar doch Computer und damit auch Wahlergebnisse sein können.

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7. November 2012 3 07 /11 /November /2012 20:46

Neulich bin ich mal wieder in einer Buchhandlung über das Buch von Deutschlands bekanntester Blondine, Daniela Katzenberger, gestolpert: "Sei schlau, stell dich dumm!" Auch wenn ich mit Frau Katzenberger sonst wenig anfangen kann, erinnerte mich der Titel an eine Aussage von Jane Austen (1775 - 1817) aus ihrem Buch "Northanger Abbey", das ich gerade lese.

 

Darin beklagt die Protagonistin Catherine an einer Stelle für sich ihre Unwissenheit, ohne zu wissen, dass diese Unwissenheit gerade auf ihren Helden großen Eindruck macht. Jane Austen kommentiert dies folgendermaßen mit ironischen Worten:

 

"Wo Leute zu gefallen suchen, sollten sie immer unwissend sein. Wer eine solide Bildung mitbringt, ist unfähig, der Eitelkeit der anderen zu schmeicheln, was ein zartfühlender Mensch immer zu vermeiden sucht. Besonders eine Frau sollte, wenn sie schon das Unglück hat, irgendetwas zu wissen, es immer so gut wie möglich verbergen. Welche Vorteile natürlich Dummheit bei einem schönen jungen Mädchen hat, ist durch die begabte Feder einer Schriftstellerkollegin schon dargestellt worden; ihrer Behandlung des Themas will ich, um den Männern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, nur hinzufügen: Auch wenn für den größeren und anspruchsloseren Teil des starken Geschlechts Schwachsinn den weiblichen Charme wesentlich erhöht, gibt es unter ihnen doch einige, die zu vernünftig und zu aufgeklärt sind, um sich von einer Frau überhaupt etwas anderes als geistige Schlichtheit zu wünschen." (Kloster Northanger, Reclam Taschenbuch, 2007, S. 121)

 

Gerade bei Jane Austen spielt Intelligenz und Klugheit eine große Rolle. Allein an der Sprache ihrer Charaktere und an deren Beschreibung kann der Leser sofort auf einen Blick erkennen, ob es sich um einen gebildeten und weisen Menschen handelt oder nicht. Dummheit wird in Jane Austens Werken schnell abgetan, wie ein Mr. Collins in "Stolz und Vorurteil". Wahre Helden und Heldinnen sind in ihren Büchern die Belesenen und Gebildeten. Gerade in ihrem Buch "Northanger Abbey", aus dem ich oben zitierte, parodiert sie auf geniale Weise einen Romanklassiker ihrer Zeit. Auch in ihren anderen Büchern fällt ihr Wissen und das Geschick, die Gesellschaft zu kritisieren, auf.

 

Und doch stellt sie ihr Licht unter Scheffel. Jahrelang erscheinen ihre Romane unter "by a lady" - ihr Name wird nicht genannt und erst später bekannt. Ein Verhalten, das vermutlich angesichts der Tatsache, dass Romane in der feinen Gesellschaft sehr verpönt waren (vergleichbar mit Sendungen wie das Dschungelcamp - keiner sieht sie, aber jeder weiß Bescheid), sehr klug war. Katzenbergers Motto "Sei schlau, stell dich dumm" ist damit  auch schon zu Jane Austens Zeiten bekannt und hält sich wohl bis heute eisern in unserer Gesellschaft.

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24. Oktober 2012 3 24 /10 /Oktober /2012 15:12

Die Autorin Ellen G. White schreibt in ihrem Buch "Der bessere Weg" gleich als allerersten Satz in ihrem ersten Kapitel: " “Gott ist Liebe!” So steht es geschrieben auf jeder sich öffnenden Knospe, auf jedem Grashalm." Dieser Satz beschäftigte mich bereits seit geraumer Zeit und so beschloss ich, meine Biologie-Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. In dieser Zeit lief mir dann auch eine neue Aktion bei BloggDeinBuch.de über den Weg und zwar in Form des Buches "Naturgenies - Die verblüffenden Tricks der Pflanzen und Tiere" von Bruno Krämer und Bärbel Oftring.

 

Inhalt

Wer sich mit der Natur beschäftigt, fängt an Fragen zu stellen: Warum singen Vögel? Warum lassen die Bäume im Herbst ihre Blätter fallen? Wie kommt es dazu? Gehören Pilze noch zu den Pflanzen oder stellen sie ein eigenes Reich dar? Stammen die Zugvögel wirklich aus Europa? Wie können die Fische unter einer dicken Eisdecke überleben? Das Autorenpaar geht in seinem Buch diesen und vielen anderen Fragen nach. Dabei orientieren sie sich inhaltlich an den vier Jahreszeiten. Im Mittelpunkt stehen die mitteleuropäische Flora und Fauna.

 

Kritik

Die Autoren nehmen den Leser auf eine spannende Entdeckungsreise mit. Anschaulich und leicht verständlich werden verschiedene Vorgänge in der Natur geschildert. Mit zahlreichen Grafiken und Fotos ausgestattet, ist dieses Buch auch für das Auge ein wahres Erlebnis und lockern die Texte auf. 

 

Etwas enttäuscht hat mich allerdings, dass doch so viel Altbekanntes in diesem Buch enthalten ist. Dinge wie die Orientierung der Fledermäuse, die Photosynthese u. v. m. sind mir wohlbekannt. Ich habe mich mehr auf neue Informationen gefreut, die in diesem Buch leider nicht so stark vertreten waren, wie ich es erwartet hatte. An anderen Stellen, besonders in der Pflanzenwelt, war ich wiederum etwas überfordert, da ich nicht mit allen Pflanzennamen, die als Beispiele herangezogen wurden, etwas anfangen konnte und so die Erklärung hinter einigen Naturphänomenen mir weiter etwas verborgen blieb. An dieser Stelle wären vielleicht weitere Bilder sinnvoll gewesen.

 

Das Layout der Titelseite und des gesamten Buches ist äußerst ansprechend gestaltet. Auch die Wahl, das Buch im Querformat und dadurch mit einem breiteren Rand und im Hardcover zu publizieren, erhöhen die Qualität des Designs. Etwas unglücklich finde ich es daher, dass die Seiten nicht gebunden, sondern geleimt sind. Dadurch lösen sie sich leichter heraus. Eine richtige Bindung wäre daher dem Buch angemessener.

 

Fazit

Alles in allem ist es auf jeden Fall ein sehr informatives Sachbuch, das dennoch auch für Laien geeignet und so manches Geheimnis aus der Natur offenbart. Dieses Buch richtet sich vor allem an Liebhaber von Sachbüchern und der Biologie. Auch wenn es kein Kinderbuch ist, kann es sicherlich auch manchen Eltern helfen, die richtigen Antworten auf die Warum-Fragen ihrer Kinder zu finden. Habe ich euch neugierig gemacht? Falls ja, dann könnt ihr hier das Buch erwerben. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Blogg dein Buch und dem nicolai Verlag bedanken, die mir dieses interessante Buch zur Verfügung gestellt haben.

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3. Oktober 2012 3 03 /10 /Oktober /2012 13:58

Bestimmt kennt der eine oder andere von euch "P. S. Ich liebe Dich" von Cecelia Ahern. Seitdem ich dieses Buch zum ersten Mal las, mag ich diese irische Autorin und ihren wunderbaren Schreibstil. Allerdings war ich etwas von den nachfolgenden Büchern enttäuscht. Teilweise hatten sie den Zauber verloren, der den Leser beim Lesen einhüllt. Sie berührten mich nicht mehr so stark wie "P. S. Ich liebe Dich". Doch dann stieß ich irgendwann auf "Zeit deines Lebens".

 

Inhalt

Die Autorin erzählt die Geschichte von Lou Suffern, einem vielbeschäftigten Geschäftsmann. Er kämpft um seine Karriere und vernachlässigt damit seine Frau und seine Kinder. Er lebt praktisch nur für die Firma. Da begegnet er einem Obdachlosen namens Gabriel. Er verschafft ihm einen Job in seiner Firma und Gabriel beginnt, sein Leben komplett zu verändern. Durch ein kleines Mittelchen ist Lou in der Lage an mehreren Orten gleichzeitig zu sein. Auf einmal sieht er sich dadurch mit völlig neuen Augen und möchte sein Leben verändern.

 

Kritik

Die Geschichte um Lou ist von einer Rahmenhandlung umgeben. Daher hat es mich anfangs etwas verwundert, als von ganz anderen Personen die Rede ist als von Lou und Gabriel, auch Gabe genannt. In der Rahmenhandlung erzählt ein Polizist einem kleinen Jungen die Geschichte von Lou, um die Bedeutung der Familie deutlich zu machen.

 

Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Wie ein Märchenbuch entfaltet es seine Geschichte dem Leser, nimmt ihn mit auf eine Reise und lässt ihn nachdenklich zurück: Wie viel Zeit nehme ich mir für meine Familie, für Freunde usw.? Welchen Stellenwert nehmen sie in meinem Leben ein? Wie teile ich meine Zeit ein? Wie liegen meine Prioritäten? Die Geschichte ist nicht nur einfach eine schöne Unterhaltung, nach der man wieder zum Tagesgeschäft zurück kehren kann. Sie macht nachdenklich, selbstkritisch und lädt auf eine feine Art zum Verändern ein.

 

Fazit

Das Buch ist toll zu lesen, schlägt den Leser in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los! Wer also nicht nur gut unterhalten werden, sondern auch etwas Tiefgreifendes lesen möchte, dem sei dieses Buch aufs Wärmste empfohlen! Hier könnt ihr es erwerben!

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28. September 2012 5 28 /09 /September /2012 17:41

http://www.advent-verlag.de/cms/cms/upload/buecher/glaubeveraendert1.jpg

Der ein oder andere Leser mag sich gewundert haben, wo denn mein Mittwoch-Beitrag bleibt... Ein großes, fettes "Entschuldigung!" an meine treuen Leser. Ich hatte eine echt anstrengende Woche in einem schönen neuen Nebenjob und dadurch bin ich leider nicht zum Schreiben gekommen! Falls ihr euch fragt, was ihr denn morgen am Sabbat lesen könntet, habe ich heute einen Buchtipp für euch: "Glaube, der mein Leben verändert hat", erschienen im Advent-Verlag.

 

Inhalt

Acht verschiedene Menschen berichten darüber, wie sie Gott kennen lernten und wie er, zum Teil auf dramatische Weise, in ihr Leben eingriff und sie dadurch eine positive Veränderung erlebten. Sie fanden einen inneren Frieden und einen Sinn im Leben. Auch wenn sie unterschiedlich alt sind und aus unterschiedlichen Hintergründen kommen, haben sie doch eines gemeinsam: den lebensverändernden Glauben an Jesus Christus. Davon erzählen sie in diesem Buch, um auch im Leser Mut und Hoffnung zu wecken.

 

Kritik

Das Buch ist spannend und abwechslungsreich geschrieben. Gerade die acht total unterschiedlichen Lebenswege bieten die größte Abwechslung. Jede Biografie ist dabei interessant und spannend. Gerne würde ich wissen, wie die Autoren heute, Jahre nach ihrer Bekehrung, Jesus im Alltag erleben beziehungsweise was sich danach noch alles in ihrem Leben getan hat.

 

Faszinierend ist es für mich zu sehen, wie Gott die Menschen auf unterschiedliche Wege führt - manche lernen ihn durch Krankheit oder andere Krisen kennen, manche wachsen im Glauben auf und kommen als Jugendliche davon ab, bis sie irgendwann dann doch wieder die verstaubte Bibel aufschlagen. Jeder Weg ist anders, aber alle führen zum gleichen Ziel - einem Leben mit und für Gott.

 

Ich habe jedenfalls das Buch an einem Nachmittag verschlungen und wenn ihr es auch gerne lesen möchtet, dann könnt ihr es entweder über den Büchertisch in eurer nächsten Adventgemeinde erwerben oder über die Website adventist-media.de

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Advent-Verlag, der mir freundlicherweise dieses Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat! Und euch, meine lieben Leser, wünsche ich viel Spaß beim Lesen und ein gesegnetes Wochenende!

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5. September 2012 3 05 /09 /September /2012 10:57

Heute gibt es einen weiteren Buchtipp aus meiner Urlaubslektüre: "Zwei Leben" von Samuel Koch und Christoph Fasel, erschienen im adeo-Verlag.

 

Inhalt

Durch seinen tragischen Unfall bei "Wetten Dass..." ist Samuel Koch vielen Millionen Zuschauern bekannt geworden und viele haben sein Schicksal verfolgt. Seitdem ist er ab dem Hals gelähmt und somit auf die Hilfe seiner Familie und Freunde angewiesen - selbst bei den banalsten Dingen. Aber anstatt zu kapitulieren und mit seinem Schicksal zu hadern, nimmt Samuel den Kampf auf und bleibt seinem Glauben an Gott treu.

 

Kritik

Auch ich habe damals den Unfall bei "Wetten Dass" verfolgt. Umso gespannter habe ich seine Autobiographie gekauft und gelesen. Ich konnte sie nicht mehr aus der Hand legen. In einem wunderbaren leichten und lockeren Schreibstil kann der Leser Samuels Leben vor und nach dem Unfall mitverfolgen.

 

Auch wenn die Dramatik sich natürlich deutlich zuspitzt, so gibt es dennoch hin und wieder auch lustige Szenen, die auf eine unnachahmliche, lustige Art und Weise beschreibt. Besonders berührt mich der wunderbare Zusammenhalt in seiner Familie und seinem Freundeskreis, die auch in dieser schwierigen Situation zusammenstehen, zusammen beten und nicht nur sich gegenseitig, sondern vor allem und in erster Linie auch Samuel unterstützen.

 

Der Leser erlebt ebenfalls mit, welche große Rolle der Glaube für Samuel spielt und wie er sich darin getragen weiß. Gleichzeitig macht das Buch auch auf Probleme und Hindernisse in der Gesellschaft aufmerksam, die gesunden Menschen vielleicht gar nicht so auffallen, die aber für Tetraplegiker usw. unüberwindbare Hindernisse darstellen.

 

Fazit

"Zwei Leben" ist ein Buch, das den Leser packt und nicht mehr loslässt. Es zeigt auf, was Zusammenhalt im Familien- und Freundeskreis wirklich bedeutet. Das Buch stärkt und ermutigt den Leser, den Glauben auch unter schwierigen Umständen nicht aufzugeben, daran festzuhalten und weiter zu kämpfen. Ich kann diese Autobiographie nur jedem weiter empfehlen! Es lohnt sich!

 

Hier könnt ihr das Buch erwerben!

 


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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 18:57

http://www.bloggdeinbuch.de/uploads_media/books/a46e2dc71e314e61a353576d7a4a5209/front_cover/a46e2dc71e314e61a353576d7a4a5209.front_cover.jpgSo - jetzt bin ich wirklich aus dem Urlaub wieder heimgekommen und habe mich wieder eingelebt. Daher kann es jetzt mit neuen Blogeinträgen weiter gehen. :) Heute habe ich einen Buchtipp aus meiner Urlaubslektüre für euch: "Der Aleppo-Codex - Eine Bibel, der Mossad und das Staatsgeheimnis Israels" von Matti Friedman, erschienen bei Herder. Das Buch habe ich wie (fast) immer über eine Aktion bei Blogg-dein-Buch erhalten.

 

Inhalt

Matti Friedman erzählt darin die unglaubliche Geschichte eine der wichtigsten und bedeutendsten alttestamentlichen Abschriften. Der Aleppo Codex hat eine unglaubliche Geschichte hinter sich: geschrieben in Tiberias, Jahrhunderte lang in Aleppo aufbewahrt, gelangte dann ein paar Jahre nach der Staatsgründung Israels, im Zusammenhang mit den Unruhen in Aleppo, nach Israel. 

 

Vieles an dieser Handschrift ist geheimnisumwittert - der Codex musste aus Syrien hinausgeschmuggelt werden, in Israel kam es zum Rechtsstreit wer der eigentliche Besitzer bzw. Eigentümer ist und dann gibt es da noch das Rätsel um die vielen fehlenden Seiten. Matti Friedman geht diesen Fragen nach und zeichnet ein interessantes Bild der abwechslungsreichen und spannenden Geschichte dieses Buches. 

 

Kritik

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und schildert die Entstehung des Codex und die weitere Geschichte. Obwohl es ein Sachbuch ist und sehr viele Fakten beinhaltet, ist es über weite Teile im Erzählstil gehalten. Detailliert geht der Autor auf Entstehung und Bedeutung ein.

 

Der Schreibstil war gut verständlich gehalten. Ich habe das Buch nur so verschlungen und wollte immer wissen, wie es weiter geht, da ich bis dahin nur wenig darüber wusste. Durch mein Studium hatte ich natürlich einige Vorkenntnisse, die es mir erleichterten, das Buch zu lesen. Ich könnte es mir vorstellen, dass es für manchen Leser mit weniger Vorkenntnissen über die Entstehung der hebräischen Bibel oder über die Geschichte Israels im 20. Jahrhundert teilweise schwerer fallen dürfte, dem Autor zu folgen.

 

Auch wenn ich dachte, dass der Buchtitel so in Richtung "Verschwörungstheorien" zu deuten scheint, war ich positiv davon überrascht, dass es wohl doch mehr um einen seriösen Journalismus und nicht um irgendwelche Spekulationen ging. Besonders faszinierend fand ich die Vorstellung der verschiedenen Möglichkeiten, wie die fehlenden Seiten der Handschrift verschwunden sein könnten.

 

Fazit

Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte kaum erwarten, wie es weiter geht. Obwohl es kein Roman ist, sondern ein Sachbuch, ist es gut zu lesen und verständlich geschrieben. Allerdings werden manche Kenntnisse vorausgesetzt, was mich persönlich nicht sonderlich gestört hat - im Gegenteil: Ich fand es gerade gut, dass eben nicht alles im Detail erklärt wurde. Im Großen und Ganzen kann man dem Inhalt sehr gut folgen. Daher kann ich das Buch allen empfehlen, die sich für Geschichte, Judentum und die Bibel interessieren!

 

Wenn euch nun das Buch neugierig gemacht hat, könnt ihr es euch hier bestellen! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Herder und BloggDeinBuch bedanken, die mir dieses spannende Buch zur Verfügung gestellt haben!

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