Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".
Heute habe ich mal wieder einen älteren Film aus dem Jahr 1988 im "Angebot": "Gorillas im Nebel" mit Sigourney Weaver.
Der Film erzählt die Geschichte der Forscherin Diane Fossey, die sich in den 60er-Jahren nach Afrika aufmacht, um dort die Berggorillas zu erforschen. Mit der Zeit gewinnt sie das Vertrauen der Gorillas und sie verlieren ihre Berührungsängste ihr gegenüber. Eine der schönsten Szenen des Filmes ist es, wenn der Silberrücken, den sie Digit nennt, seine Pfote in ihre Hand legt. In den Making-Ofs zum Film wird erklärt, dass der Affe diese Geste freiwillig ausgeübt hat, das heißt, es gab keinen Tiertrainer, der ihm diesen Trick beigebracht hat.
Diane Fossey hat dort in Afrika aber auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Ihre Affen sind durch Tierhändler und Wilderer bedroht. So werden beispielsweise mehrere ausgewachsene Affen umgebracht, nur damit ein Zoo ein Jungtier ausstellen kann. Diane Fossey wehrt sich dagegen und es ist rührend zu sehen, wie sie sich für die Affen und ihren Schutz einsetzt.
Heute stehe ich normalerweise Spielfilmen mit Tieren wie z. B. "Ein Hund namens Beethoven" etc. kritisch gegenüber. Ich mag keine Filme sehen, in denen die Tiere einen Trick nach dem anderen hervorzaubern. "Gorillas im Nebel" ist hingegen ganz anders. Besonders die Szenen mit den Gorillas und der Schauspielerin haben eher einen Dokumentationsfilm- als Spielfilmcharakter. Daher sind die Reaktionen und Verhaltensweisen der Tiere in diesem Film besonders faszinierend zu beobachten.
Hier habe ich einen Trailer dazu gefunden, der allerdings auf Englisch ist: