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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Gottes Wege...

 

In ihrem Buch "Ich schreib dir morgen wieder" bringt die Autorin Cecelia Ahern einen interessanten Vergleich. Darin beobachtet ihre Protagonistin, namens Tamara, wie eine Schmeißfliege beim Versuch ins Freie zu fliegen, immer wieder gegen die Scheibe fliegt. Tamara versucht ihr zu helfen, den Weg ins Freie zu finden, allerdings gerät die Schmeißfliege dadurch so sehr in Panik, dass sie daraufhin nur noch aufgescheucht durch das Zimmer kreist und sich dann irgendwo wieder beim Fenster niederlässt.

 

Tamara fragt sich an dieser Stelle, ob sie nicht auch wie diese Fliege ist, die ganz nah an der Lösung dran ist und doch nicht den Ausweg findet. Gott beobachtet diese Versuche und sieht den Ausweg, den sie selbst nicht sehen kann. Ein paar Stunden später kommt Tamara wieder ins Zimmer und sie sieht auf dem Fensterbrett eine tote Schmeißfliege. Sie weiß nicht, ob es die Fliege von vorher war oder eine andere, aber das Bild dieser toten Fliege trifft sie tief.

 

Sie hatte mehrfach versucht der Fliege zu helfen und ihr den Weg ins Freie zu zeigen, aber die Fliege wollte sich nicht helfen lassen. Die Autorin beschreibt dann in der Ich-Person, wie sich Tamara da fühlt:

 

"Da bekam ich Mitleid mit Gott, weil ich plötzlich seinen Frust verstehen konnte. Manchmal wird man weggestoßen, wenn man die Hand ausstreckt, um jemandem zu helfen, denn jeder Mensch möchte sich lieber selbst helfen." (Ich schreib dir morgen wieder, Cecelia Ahern, Fischer Taschenbuch Verlag, S. 18)

 

Ich hab dann darüber nachgedacht, wie oft ich doch wie diese Fliege bin. Da kreise ich vor der Scheibe hin und her und sehe den leichten Ausweg nicht. Aber anstatt mir von Gott, der den wahren Überblick hat, helfen zu lassen, mache ich meine eigenen Pläne und überlege, wie ich es alleine schaffen kann. Wie viel leichter wäre es doch da, einfach auf Gott zu vertrauen und seine Wege zu gehen!

 

Der christliche Liedermacher hat dazu ein passendes Lied geschrieben: "God will make a way". Darin heißt es übersetzt:

 

"Gott bereitet einen Weg,
wenn es keinen zu geben scheint.
Er arbeitet auf eine Weise,
die wir nicht sehen können.
Er wird mir einen Weg ebnen.
Und er wird mich führen und
mich mit Liebe und Kraft
nah an seiner Seite halten.
Er wird einen Weg bereiten.

 

Er führt mich auf einer Straße durch die Wildnis
und ich werde Flüsse in der Wüste sehen.
Himmel und Erden werden verschwinden,
aber sein Wort wird immer bestehen.
Und er wird heute etwas Neues tun." (Eigene Übersetzung)

 

 

Wie habt ihr Gottes Wege in der Vergangenheit erlebt? Ich wünsche uns für diesen Sabbat, dass wir wieder neu die Wege Gottes für unser Leben erkennen!

 


 

 


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C
<br /> Hey Kirsi,<br /> <br /> <br /> ich habe den Eindruck, dass du nichts anderes mehr tust als Orgel spielen und lesen. Toll, wie viel Bücher du hier empfehlen und zitieren kannst. Gottes Segen für deine weiteren Lesestunden, auf<br /> dass viele Menschen sich für seine Liebe öffnen, weil du sie in deinem Leben ausstrahlst :) Bis Montag!<br />
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K
<br /> <br /> Hi Christian,<br /> <br /> <br /> nein, zum Orgel spielen komme ich grad leider nicht mehr. Aber sonst hast Du nicht ganz Unrecht mit dem vielen Lesen... Durch das neue Semester wird sich das jetzt aber auch schnell wieder ändern<br /> - leider... Würde gerne mein Lesepensum an bloggeeigneten Büchern gerne fortsetzen, aber die These will ja auch geschrieben werden...<br /> <br /> <br /> Vielen Dank jedenfalls für Deine Segenswünsche!<br /> <br /> <br /> Bis Montag!<br /> <br /> <br /> <br />