Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".
Heute war in meiner täglichen Bibellese mal wieder die Geschichte von der Speisung der 5.000 nach Markus 6,30-44 dran. Ihr könnt den Text hier nachlesen. Mancher wird vielleicht denken - über den Text hast Du doch schon mal geschrieben. Was willst Du jetzt nochmal darüber schreiben? Das stimmt. In meinem Artikel "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es..." habe ich tatsächlich schon einmal darüber geschrieben und ein paar Gedanken geäußert.
Heute habe ich darüber nachgedacht, wie Jesus in dieser Geschichte beschrieben wird:
1. Er ist fürsorglich. Seine Jünger kommen gerade von ihrem ersten selbständigen Einsatz zurück. Sie sind noch erfüllt mit allem, was sie so erlebten und brennen darauf, Jesus davon zu erzählen. Das war ja auch toll, was sie so erlebt hatten - sie haben geheilt, gepredigt, alles das, was sonst Jesus auch tat. Jesus weiß, dass solch eine Arbeit aber auch kraftzehrend ist und so will er seinen Jüngern eine Ruhepause gönnen. Darin zeigt sich seine Fürsorglichkeit. Er sorgt für seine Jünger, damit sie nicht ausbrennen. Jesus sorgt sich auch um uns. Er möchte, dass es uns auch gutgeht. Auch um uns kümmert er sich, wie sich ein großer Bruder um die kleine Schwester kümmert.
2. Jesus hat Mitleid. Eigentlich ist es ja unverschämt, was die Menge da macht. Jesus versucht, seinen Jüngern Erholung zu schaffen, aber die Menschen sind nicht daran interessiert. Sie reisen ihm hinterher. Anstatt wütend darüber zu sein, heißt es im Text nur, dass Jesus Mitleid mit ihnen hatte. Er sieht tiefer. Er sieht, dass sie einen Lehrer brauchen. Dass sie keinen Hirten haben, der sie anführt und anleitet. Er spürt ihre Not, die sie haben und hat Mitleid mit ihnen. Jesus leidet auch heute mit uns mit und möchte uns helfen.
3. Jesus ist allmächtig. Er kann alles - selbst mit nur fünf Broten und zwei Fischen kann er mehr als 5.000 Menschen (in der Zählung waren ja nur Männer inbegriffen, wenn man die Frauen und Kinder mit dazu zählt, sind es wesentlich mehr) satt machen. Wenn Jesus solch ein Wunder damals vollbrachte, dann kann er sich auch in unserem Leben als allmächtig und kraftvoll erweisen.
Jesus möchte auch heute noch fürsorglich, voller Mitgefühl und allmächtig an unserer Seite stehen und uns unterstützen. Was für einen großartigen Gott haben wir da an unserer Seite!