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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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"Manches Ende ist ein Anfang"

An dieses Lied "Manches Ende ist ein Anfang" von Jürgen Werth habe ich gestern bei dem ZDF-Film "Tsunami - Das Leben danach" mit Veronica Ferres und Hans-Werner Meyer denken müssen.

 

Billy Cramer (Veronica Ferres) macht mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern 2004 Urlaub in Thailand, als plötzlich die Tsunami-Katastrophe ihr Leben zerstört. Ihr Mann und beide Kinder kommen durch die hohe Welle um, Billi überlebt und kann flüchten. Sie kehrt nach Deutschland zurück. Zu Hause erinnert sie alles an ihre Familie. Ihr Psychiater gibt ihr irgendwann die Adresse von Michael Schäffer, der ebenfalls seine Familie im Tsunami verloren hat.

 

Billy ruft ihn an und die beiden treffen sich. Im weiteren Verlauf freunden sie sich an, geben sich gegenseitig Trost und Halt. Im Anderen finden sie ein Verstehen ohne große Worte. Aus ihrer Freundschaft wird allmählich Liebe. Sie heiraten und wollen eine neue Familie mit gemeinsamen Kindern gründen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekommen sie dann endlich eine gemeinsame Tochter.

 

Mich berührt an diesem Film die Tatsache, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht - und damit meine ich nicht nur den Tsunami in Thailand. Billy Cramer und Michael Schäffer gibt es tatsächlich, sie haben tatsächlich ihre Familien verloren und durch die Trauer zueinander gefunden.

 

Der Film vermittelt die Hoffnung, dass auch aus dem schlimmsten Leid etwas Schönes entstehen kann. In diesem Fall ist es ihre gemeinsame Tochter, die es wohl ohne diesen Schicksalsschlag nicht geben würde, wie Billi Cramer selbst in einem Interview sinngemäß sagt.

 

In dem Lied "Manches Endes ist ein Anfang" von Jürgen Werth geht es auch um eine Hoffnung. Da heißt es in der 1. Strophe:

 

"Manches Ende ist ein Anfang,
manche Nacht das Morgengraun.
Mancher Tod bringt neues Leben
und Verzweiflung mehr Vertraun."

 

Im Refrain erfolgt dann die Bitte an Gott:

 

"Geh den Weg mit bis zum Ende,
geh den Weg mit durch die Nacht.
Geh durch Tod mit und durch Sterben,
und dann zeig uns deine Macht."

 

Die christliche Hoffnung ist, dass Gott auch in der dunkelsten Stunde immer noch bei uns ist und uns gerade da begleitet und hindurch trägt. Er versteht uns und lässt uns nicht allein, sondern nimmt uns gerade dann auf seine starke Arme.

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H
<br /> Oh, das Urheberrecht!<br /> <br /> <br /> Ich wünsche Dir einen gesegneten Sabbat!<br /> <br /> <br /> Bis bald!;-)<br /> <br /> <br /> Heidi<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, ich will ja keinen Ärger kriegen... :) Ich wünsche Dir auch einen gesegneten Sabbat!<br /> <br /> <br /> <br />
H
<br /> Mich erinnert der Beitrag ein bisschen an das berühmte Gedicht:<br /> <br /> <br /> Spuren im Sand<br /> <br /> <br /> Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei<br /> Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren<br /> gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines<br /> Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich<br /> getragen."<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Margaret Fishback Powers<br /> <br /> <br /> Ich liebe dieses Gedicht überaus!<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br />  <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, ich liebe es auch! Es ist echt schön. Ich hatte auch kurz überlegt, ob ich es als Lied posten soll, aber ich hab noch immer keine Erlaubnis dazu. :(<br /> <br /> <br /> <br />