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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Retrospektive

Am Freitag habe ich in einer Buchhandlung ein Buch abgeholt, das ich ein paar Tage zuvor online bestellt hatte. Als ich an der Kasse stand, sah ich mal wieder ein Angebot für einen Kindle - so ein eBook-Reader. Auf dieses Endgerät kann man sich Bücher downloaden - Bücher, die sonst in normaler Buchform im Handel erhältlich sind...

 

Als ich dieses Gerät mal wieder sah, schossen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf: "Eigentlich ist das doch ganz praktisch. In den Urlaub bräuchte ich dann nicht mehr einen Koffer voller Bücher mitnehmen, sondern hätte alle da drauf. Kein Schleppen mehr und keine Probleme mehr beim Umsteigen und Bahnfahren mit dem vielen und schweren Gepäck! Auch meine Regale wären nicht mehr so voll gestellt... Das wäre doch eigentlich ganz toll... Aber - wie soll das am Strand mit so einem Teil wirklich funktionieren? Was ist, wenn Wasser dran kommt oder Sand? Geht Kindle dann nicht relativ schnell kaputt? Wird es vielleicht nicht sogar relativ schnell geklaut?"

 

Meine Gedanken gingen ab da auf eine Reise. Ich spielte durch, was passieren würde, wenn die normalen Bücher auf einmal überflüssig werden würden, weil alle Menschen ihre Bücher nur noch auf ihren iPads gespeichert hätten. Das war für mich irgendwie eine erschreckende Vorstellung. Buchläden und Druckereien würden ihre Existenz verlieren. Im Gottesdienst würde jeder von uns nur noch über dem Kindle oder iPad sitzen, aufgeschlagene Bibeln wären nur noch selten zu finden. Diese Vorstellung war irgendwie echt krass!

 

Für mich geht einfach nichts darüber als ein neues Buch in den Händen zu halten. Das ist ein ganz besonderes Gefühl. Auch das Lesen ist nicht vergleichbar. Dieses Feeling, die Seiten umzublättern und dünnes Papier zwischen den Fingern zu halten, ist echt toll und es würde mir fehlen, wenn es nicht mehr da wäre.

 

Wie geht es euch mit dem Gedanken, dass die neuen Medien die Alten z. B. Bücher, DVDs, VHS-Kasetten usw. so nach und nach verdrängen?

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K
<br />  <br /> <br /> <br /> Ich habe einen Tablet-PC und bin mit ihm auch seit einem Monat im Gottesdienst.<br /> <br /> <br /> Der ist viel umfangreicher als ein Kindle-Ebookreeder.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Ich habe die Liederbücher von der Verlags-CD, das sind auch die Andachtsbücher als PDF drauf (und alle Bücher von EGW), die Bibelstudienhefte, den Andachtskalender und vieles mehr gibt es jetzt<br /> bei Adventist-Media auch als PDF.<br /> <br /> <br /> Bibeln als Apps (App = Programm) gibt’s im App-Center und auf MySword und anderen Webseiten zum kostenlosen Download.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Früher ging ich mit Aktenkoffer vollgepackt zum GD, heute mit kleiner Umhängetasche erleichtert und entspannt.<br /> <br /> <br /> Die Vorteile sind enorm. Bei den Bibeln habe ich eine App (MySword) die mir gleichzeitig sieben Bibeln nebeneinander anzeigt, da versteht man dann jeden Vers.<br /> <br /> <br /> Der Tablet merkt sich bei jedem Buch die stelle wo ich es aufgeschlagen hatte und man kann zwischen den Büchern hin und her springen – für Vergleiche sehr wichtig.<br /> <br /> <br /> Ich kaufe mir alle Bücher wenn es sie auch als PDF gibt nur noch als PDF und nicht mehr als Papierausgabe.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Nach dem GD haben mich schon einige angesprochen. Als ich ihnen das Tablet gezeigt und erklärt habe waren die meisten Begeistert, zwei Jugendliche haben sich schon Apps und Bücher auf das<br /> Smartphone geladen. Natürlich gibt es auch paar wenige „Mufflons“.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Man sollte auch an die Umwelt denken. Tonnenweise könnte Papier eingespart werden.<br /> <br /> <br /> Leichte Schultaschen! Die Tablets werden in die Schule einziehen. Schulbuchverlage bereiten sich auf die Elektronischen Bücher vor. Keine Papierkopien mehr! Alles kann man sich per WLAN vom<br /> Lehrerrechner herunterladen.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Als Betriebssystem ist Android 4 zu empfehlen.<br /> <br /> <br /> Für den Strand gibt es wasserdichte Hüllen für die Tablets. Aber wichtig, wer sein Tablet in der Sonne nutzt braucht ein Transflexibles Display (ist Teurer als ein Normales) sonst kann man kaum<br /> was erkennen.<br />
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K
<br /> <br /> Vielen Dank für Deine Antwort! Bei uns in der Gemeinde sind so viele Liederbücher vorhanden (außerdem werden sämtliche Lieder an die Wand geworfen), sodass niemand die Bücher mitschleppen muss...<br /> Man könnte dieses Problem mit dem Rumschleppen also auch anders lösen oder ich kenne jemanden, die eine Bibel immer in ihrem Fach in der Gemeinde lässt - dadurch muss sie auch nicht ihre Bibel<br /> mitnehmen... Es gebe also noch andere Möglichkeiten für dieses "Problem"...<br /> <br /> <br /> Natürlich können eBook-Reader und Tablets umweltfreundlicher sein, aber auch nur, wenn man sich nicht jedes Jahr oder alle zwei Jahre die neueste Generation verkauft und den Alten wegschmeißt.<br /> Mindestens vier Jahre sollte man so ein Tablet behalten, bevor man sich ein neues kauft, damit es sich umwelttechnisch lohnt. Leider wird das nicht so oft gemacht - ich kenne Leute in meinem<br /> Umfeld, die mittlerweile das 100te Handy haben - mit jeder Generation sich das Neueste holen, nur um up-to-date zu sein.<br /> <br /> <br /> Was mich gegenüber Tablets wirklich bedenklich reagieren lässt, ist die Tatsache, dass darin auch Coltan und andere seltene und exotische Mineralien enthalten sind. Ich hab gehört, dass z. B. pro<br /> Handy 10 Menschen in Afrika sterben - einfach nur in dem Prozess der Bergung von Coltan... Von dem Krieg im Kongo und der Sklavenarbeit dort ganz zu schweigen. Was das beim Tablet PC bedeutet,<br /> weiß ich nicht...<br /> <br /> <br /> Außerdem entspricht die Herstellung eines Tablett PCs einer Autostrecke von 500km. Ein Tablet verursacht außerdem bei der Produktion 100 Kilowattstunden Energie und 27 kg CO2. Die Produktion<br /> eines Buches hingegen verursacht nur 2 Kilowattstunden und ca. 250 g bis max. 4 kg CO2.<br /> <br /> <br /> Natürlich wird später wesentlich mehr Energie verbraucht bei der Nutzung des Buches - wirklich umweltfreundlich (auch gegenüber Tablet PCs) ist nur derjenige, der ausschließlich bei Tageslicht<br /> liest. Dabei darf man ja auch nicht vergessen, dass das Tablet einiges an Strom frisst und es steht in seinem Verbrauch nicht viel einem Netbook nach. Besonders schlimm wird es, wenn man abends<br /> im Bett bei eingeschaltetem Licht im Tablet oder eBook-Reader lesen sollte...<br /> <br /> <br /> Das Fazit der New York Times zu diesem Thema: Wer wirklich umweltschonend lesen will, besorgt sich weder ein Tablet, noch ein Buch, sondern geht in die Bibliothek und leiht sich die Bücher aus.<br /> Das ist am Besten für die Umwelt und sehr kostengünstig für jeden Nutzer...Wie wäre es zum Beispiel auch mit einer Bibliothek in den Gemeinden, wo man sich Bücher von EGW etc. leihen könnte?<br /> <br /> <br /> <br />