Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".
Vor kurzem fand ich folgende Geschichte - den Autor habe ich leider nicht ausfindig machen können:
Eines Tages nahm ein Vater seinen Sohn mit auf einen Ausflug aufs Land, um zu zeigen, wie arm Menschen sein können. Sie verbrachten den Tag und eine Nacht auf dem Bauernhof einer sehr armen Familie. Als sie von ihrem Ausflug zurück waren, fragte der Vater seinen Sohn: "Nun, mein Junge, wie war der Ausflug?" "Schön, Papa!" "Und hast du auch mitbekommen, wie arm Menschen sein können?", fragte der Vater. "Ja!" "Und was hast du daraus gelernt?"
Der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund bei uns zu Hause haben und dort haben sie vier. Wir haben einen Swimmingpool, sie haben einen Bach, der bis zum Horizont reicht. Wir haben aus dem Ausland importierte Lampen im Garten, sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten, sie sehen den Himmel." Als der Junge das gesagt hatte, war der Vater sprachlos. Und dann fügte sein Sohn noch hinzu: "Danke, Papa, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."
Die Geschichte hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wie unterschiedlich können doch arm und reich definiert werden! Nach außen betrachtet waren die Leute auf dem Land arm und doch waren sie reich gesegnet. Wie dankbar können doch auch wir sein für das, was wir haben! Vielleicht brauchen wir auch manchmal so einen Jungen, der uns die Augen für die wahren Reichtümer öffnet.
Der Sabbat hat jetzt angefangen und damit haben wir wieder eine ideale Gelegenheit darüber nachzudenken mit welchen "Reichtümern" Gott uns in der vergangenen Woche gesegnet hat. Und dabei fallen mir gleich ein paar Dinge ein... und euch?