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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Rezension "Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen"

http://www.bloggdeinbuch.de/uploads_media/books/ef71cad992714cc980afa6660a6b42b5/front_cover/ef71cad992714cc980afa6660a6b42b5.front_cover.jpgAuf Blogg dein Buch wurde ein Buch von Günter Ewald, emeritierter Professor für Mathematik, beworben, das sofort meine Aufmerksamkeit erregte. Der Titel lautet: "Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen - Gibt es eine unsterbliche Seele?". Das Buch ist im Verlag Butzon & Bercker erschienen.

 

Inhalt

Nicht nur Theologen, sondern auch Naturwissenschaftler stellen sich bereits seit Jahrzehnten die Frage, wie die bekannten Nahtoderfahrungen wissenschaftlich erklärbar seien. Naturalistisch geprägte Wissenschaftler leugnen natürlich das Jenseits und deuten diese Erfahrungen auch dementsprechend. Günter Ewald versucht anhand der Quantenphysik aufzuzeigen, dass es durchaus so etwas wie eine unsterbliche Seele geben könnte. 

 

Bewertung

Das Buch ist relativ leicht verständlich geschrieben, so dass auch Laien gut den Gedanken des Autors folgen können. Es ist in drei Teile unterteilt: 1. Erfahrungsberichte, 2. Quantenphysik, 3. Seele und Nahtoderlebnisse (Einbezug in Theologie und Religion). Die Erfahrungen sind interessant zu lesen. Die anderen beiden Teile des Buches sind etwas schwerer zu verstehen. Als Nichtphysikerin waren mir manche Gedanken einfach zu abstrakt. 

 

Besonders enttäuscht war ich von seinen theologischen Ausführungen. Er geht nur oberflächlich auf die Ganztod-Theologie von Barth und Althaus ein, die besagen, dass der gesamte Mensch mit dem Tod stirbt. Ihrer Meinung nach gibt es keine unsterbliche Seele. Die Menschen werden am "Jüngsten Tag" wieder neu erschaffen (Barth) oder aus einer Art Schlaf erweckt (Althaus). Barth und Althaus haben damit die evangelische Theologie geprägt. Der Autor des Buches lehnt ihre Theologie lapidar als naturwissenschaftlich nicht haltbar und als im Widerspruch zur Quantenphysik stehend ab.

 

Der Autor versucht noch nicht einmal ansatzweise, seine Erkenntnisse mit den diversen Bibelstellen, die den Tod als Schlaf beschreiben oder die aufzeigen, dass der Mensch eine lebendige Seele ist (und nicht dass er eine Seele hat) in Einklang zu bringen. Ich hätte mir eine ergebnisoffenere Darstellung gewünscht und bin mir sicher, dass man seine Ergebnisse auch anders interpretieren könnte, aber dafür kenne ich mich zu wenig mit dieser Materie aus (vielleicht jemand von euch?).

 

Fazit:

Das Buch ist gut verständlich geschrieben, auch wenn manche Inhalte immer noch sehr abstrakt gehalten sind.

Ansonsten empfand ich das Buch als eine eher einseitige Darstellung des Themas. Andere Meinungen, die der Meinung des Autors widersprechen, werden zu schnell beiseite gewischt und als falsch abgetan. Da der Titel die Frage stellt: "Gibt es eine unsterbliche Seele?", hätte ich mir eine kontroversere Diskussion in seinem Buch gewünscht. Bibeltexte spielen bei seinen Betrachtungen überhaupt keine Rolle und werden einfach ignoriert.

 

Wenn ihr euch nun eure eigene Meinung darüber bilden wollt - hier könnt ihr es bestellen! An dieser Stelle möchte ich mich auch recht herzlich bei Blogg dein Buch und dem Verlag Butzon & Bercker bedanken, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben!

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H
<br /> Freut mich dass du es so siehst! So gibt es auch Sinn. Viele meinen nur das Gott meinte man solle sich der "Erde Untertan" machen. Was nicht unbedingt ein Bewahren entspricht, sondern nur ein<br /> ausnutzen… sprich man darf die Erde auch getrost Ausbeuten, wenn es einen Gefällt. So war es bestimmt nicht gemeint! und diese Einstellung hat zu sehr viel Leid von Natur und Tieren geführt.<br />
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H
<br /> Hallo Kiri,<br /> <br /> <br /> ich bin über Kiats Seite auf deinen Blog gekommen. Erstmal will ich dich loben, dein Blog ist wirklich schön gestaltet und schön geschrieben. Nun aber zu dem was ich eigendlich schreiben wollte.<br /> <br /> <br /> Ich habe auch einige Tiere in meinen Leben gehabt, mit meinen jetztigen Hund insgesamt 5 Hunde, 3 Katzen, und diverse Kleintiere, 6 Schildkröten usw. Die Erfahrungen mit oder nach einen Tod von einen Tier, welche Kiat dir beschreibt, habe ich auch mit denen gemacht. Ich kann<br /> dies alles nur Bestättigen! Tiere wissen auch über den Tod bescheid, gehen aber in allgemeinen anders damit um als wir Menschen. Entspannter als wir.<br /> <br /> <br /> Da habe ich auch leider meine Probleme mit der Bibel, die Seele der Tiere ist genauso umsterblich wie die eines Menschen. Eigendlich ich ist der einzige wirkliche Unterschied, welchen ich<br /> zwischen Tier und Mensch entdeckt habe, der, dass der Mensch viel Macht hat. Er kann als einziger über andere Leben entscheiden!… das Tier nicht wirklich. Die sind unsern tun ausgeliefert in den<br /> Sinn haben sie einen nicht so freien Willen wie wir. Was Tiere aber nicht abwertet, sondern unsere Verantwortung für diese nur noch bewußter werden lassen sollte.<br /> <br /> <br /> Aber die Seele des Tieres selbst, unterscheid sich nicht von der eines Menschen. In sofern das sie unsterblich ist, und sie genauso wie Menschen persönlichkeit entwickeln können (wenn man sie<br /> läßt).<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Heike<br />
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K
<br /> <br /> Schön, dass Du hierher gefunden hast! In der Bibel heißt es im Schöpfungsbericht, dass Gott dem Menschen die Natur anvertraut hat. Er soll darauf achten und sie bewahren. Leider kommen wir als<br /> Menschen wirklich seit dem Sündenfall diesem Auftrag nicht hinterher und die ganze Natur muss darunter leiden - Tiere und Pflanzen. :(<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Meine persönliche Meinung zu "Quanten", wenn sie in solchem Zusammenhang genannt werden, ist, dass sie meist von den Menschen, die darüber nicht verstanden werden. Den Vergleich mit der<br /> zwei-dimensionalen Ameise finde ich sehr gut. Genau das ist das Problem von uns Menschen: Wir erkennen nur einen klitzekleinen Teil der Welt. Jedenfalls mit unseren Sinnen. Und auch mit den<br /> Geräten, die diese Menschheit entwickelt und gebaut hat. Ich sehe es wie du, alle Lebewesen umfassen viel mehr als das, was wir wahrnehmen.<br /> <br /> <br /> Der Vergleich des Todes resp. das Gestorben sein mit dem Schlaf ist ein sehr guter Vergleich: Obwohl wir schlafen, träumen wir und in unseren Träumen bewegen wir uns unabhängig von Zeit und Raum.<br /> Als mein erster Lehrer seine Letzte Reise antrat, hielt ich bei ihm die Totenwache. da "sprach" er zu mir: Seite 55 - "Sei nicht traurig ..." Später erfuhr ich, dass der Falke ein Wächter des<br /> Grabes war ...<br />
Antworten
K
<br /> Nahtoderfahrungen hatte ich selbst schon des öfteren: Einmal lag ich verletzt in einem zusammengedrückten Golf, weil mir ein Idiot frontal entgegenkam und ich nicht mehr ausweichen konnte. Ich<br /> hörte, wie einer der Polizisten sagte: "Die lebt ja noch!" Sprechen konnte ich schon lämgst nicht mehr. <br /> <br /> <br /> Oder ein anderes Erlebnis. Da lag ich auf der Intensivstation in einem Krankenhaus - wegen starker Tachykardie - mein Puls war extrem hoch. Die Ärzte ratlos, ich war schon fast hinüber - nur noch<br /> mein Hörsinn funktionierte. In ihrer Verzweiflung wollten die Ärzte mir ein sehr fragwürdiges Medikament geben, einer widersprach: "Das hält sie nicht aus!" - ein anderer: "Wieso, sie stirbt doch<br /> sowieso!"<br /> <br /> <br /> Da befand ich mich schon in einer Art Tunnel mit Licht am anderen Ende. Da beschloss ich weiterzuleben, ich dachte an meine Tiere, an meinen Bären. Wie an einem Gummiband wurde ich zurückgezogen.<br /> Das gefährliche Medikament wurde nicht verabreicht, ich überlebte. <br /> <br /> <br /> Wenn du wissen willst, wie es dazu kam, da gibt es ein Video von mir: Der Amtsausweis.<br /> <br /> <br /> Was die Seele angeht, für mich steht fest, dass ein Lebewesen nicht nur aus Materie und bioelektrischen Feldern besteht, sondern dass da noch etwas anderes existiert. Auch bei Tieren: Ich hatte<br /> mal ein Pony, mit dem ich oft zu einem Gartenbesitzer geritten bin. Das war ein lieber Mensch, er legte Äpfel an den Zaunrand seines Gartens. Das wusste mein Pony. Und wenn wir in der Nähe waren,<br /> zog es immer in die Richtung zu diesem Garten.<br /> <br /> <br /> Dann passierte etwas Schreckliches. Ein Nachbar hatte Rasen gemäht und schüttete das Rasenmähergras über den Zaun, mein Pony aß davon, der Bauch blähte sich auf, es starb. Dann kaufte ich ein<br /> neues Pferd - eben meinen Tiger. Ja, genau den, der dieses Jahr aus Fremdenhass von Dörflern vergiftet wurde. Als ich das erste Mal mit Tiger ausritt und wir in die Nähe des Gartens kamen, bog er<br /> selbst in Richtung Garten ab. Also hatte er irgendwie von seinem Vorgänger "erfahren", dass es dort Äpfel gibt. Solche und ähnliche Fälle erlebte ich öfters.<br /> <br /> <br /> Mein persönliches Fazit: Auch wenn der Körper eines Lebewesens zerstört ist, dann gibt es noch "Etwas", das von diesem Lebewesen stammt. <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, solche Dinge sind echt seltsam. Der Autor des Buches erklärt mit der Quantenverschränkung - ein Vorgang, den ich nur ansatzweise verstanden habe.<br /> <br /> <br /> Ich glaube, dass unser Leben viel vielschichtiger ist, als alles, was wir so wahrnehmen. Wir sind so wie die zwei-dimensional-denkende Ameise, die sich über einen Tropfen wundert, der von oben<br /> auf sie herunterfällt.<br /> <br /> <br /> Dennoch sehe ich gerade auch in der Bibel, dass der Tod als Schlaf beschrieben wird. Wenn der Mensch stirbt, dann wird er wieder zur Erde. In 1. Mose 2 heißt es: "Da wurde der Mensch eine<br /> lebendige Seele." D. h., wenn der Mensch eine lebendige Seele ist. Hier bilden Mensch und Seele eine untrennbare Einheit. Dieses Denken scheint natürlich im Widerspruch zu solchen Phänomenen, wie<br /> Du sie beschreibst, zu stehen. Aber wie war das noch mit den Klonen? ;)<br /> <br /> <br /> <br />