Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".
Ich bin eine halbe Vegetarierin. In unserer Mensa gibt es nur vegetarisches Essen, wenn man das wöchentliche Fischgericht mit dazu zählt. Da ich in einem vegetarischen Elternhaus groß wurde, ist das für mich auch kein Problem. Dennoch esse ich gerne hin und wieder Fleisch.
Was ich überhaupt nicht mag, sind die, wie Jürgen von der Lippe sie so treffend genannt hat, Vegeterroristen, die jedem Ornivoren (Allesesser) das Essen mies machen. Und da ich gerade in meinem Bekanntenkreis einige solcher Vegeterroristen (und dazu zähle ich auch manche Veganer, nicht nur Vegetarier) kenne, hab ich mich irgendwann immer mehr vom Vegetarismus distanziert.
In letzter Zeit bin ich aber immer wieder auf Fernsehbeiträge gestoßen, die auf eine schöne und angenehme Art Werbung für Vegetarismus oder Veganismus machen - längst nicht so verbiestert und aggressiv wie manche Veganer und Vegetarier, die ich so kennen gelernt hab. Da wird einem ja teilweise schon das ewige Leben abgesprochen, nur weil man Fleisch und/oder Milchprodukte isst. Nicht so in den Fernsehbeiträgen auf ARD/ZDF, die ich bis jetzt so gesehen habe.
Am vergangenen Sonntag bin ich dann auf ein Projekt gestoßen, das Werbung für einen vegetarischen Tag in der Woche macht. Wenn alle Deutschen sich zum Beispiel am Donnerstag vegetarisch ernähren würden, hätte das schon Auswirkungen auf die Umwelt - vergleichbar mit einem gleichzeitigen Fahrverbot für 6 Millionen Autos. Zwar frage ich mich schon, ob das wirklich was bringt, wenn man nur an einem Tag kein Fleisch isst. Aber ich finde die Idee interessant. Warum nicht mal an einem Tag nur Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide essen?
Mehr Infos zu diesem Projekt findet ihr hier.