Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".
Ich weiß, ich habe in der Vergangenheit schon öfters über den Sabbat gepostet. Und da mir dieser Tag so wichtig ist, werde ich wohl noch ein paar Mal über ihn schreiben. Letzte Woche ist mir ein "neuer" Gedanke gekommen.
Für eine Jugendstunde zum Thema Sabbatgestaltung habe ich mir Matthäus 12 vorgeknöpft - die Geschichte mit dem Ährenraufen am Sabbat und die Heilung des Mannes mit der verkrüppelten Hand. Die beiden Geschichten werden von allen drei Synoptikern (also Matthäus, Markus und Lukas) erzählt. Bei Markus und Lukas ist auch der Kontext identisch - nur Matthäus macht sein eigenes Ding, um es mal salopp auszudrücken.
Unmittelbar vor diesen beiden Geschichten setzt er am Ende von Kapitel 11 folgende Aussage Jesu: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen. Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.«
Jesus lädt hier die Menschen ein, zu ihm zu kommen und Ruhe zu finden. Ich finde es interessant, dass Matthäus diesen Ausspruch Jesu direkt vor die beiden Begebenheiten um den Sabbat setzt. Sabbat bedeutet Ruhe und Jesus bezeichnet sich selbst in Matthäus 12 als den Herrn des Sabbats. Wann und wo sonst sollten wir wahre Ruhe finden, wenn nicht bei und in ihm?
Bach hat ein Stück geschrieben, das für mich diese Ruhe ausstrahlt. Ihr findet es unten im Video. Ich möchte euch damit einladen, die Woche hinter euch zu lassen und in die weit geöffneten Arme Jesu zu gehen und euch von ihm wieder neu stärken zu lassen. :)