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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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In Gottes CT-Scan

Am Mittwoch habe ich darüber geschrieben, wie die biblischen Schreiber das Wort "kennen" verstanden haben. Heute möchte ich einen Schritt weiter gehen.

 

In Psalm 139 lädt David Gott ein, ihn zu prüfen, ihn zu erkennen - "erkenne mein Herz, meine Gedanken" (V. 23). Damit signalisiert er, dass er sich nach ein ganz tiefgehenden Beziehung mit Gott sehnt. Er lässt es zu, dass Gott ihn bis ins tiefste Innere erkennt - auch bis in die dunkelsten Ecken seines Herzens hinein.

 

Das finde ich interessant - es ist David, der Gott darum bittet. Gott handelt nicht einfach und macht David nicht zum "gläsernen" Menschen, sondern David lädt ihn dazu ein. Er trinkt freiwillig das Kontrastmittel Gottes und legt sich in Gottes CT - egal, was auch immer dabei heraus kommen mag. Denn er weiß, auch wenn ihn Gott ganz und gar erkennt, wie David sich noch nicht einmal selbst erkennt, Gott wird sich nicht von ihm abwenden, sondern ganz und gar zuwenden. Egal, wo sich David auch innerlich befindet, Gott geht ihm nach. Gott ist und bleibt immer da.

 

Wer sich aber ins CT begibt, muss auch damit rechnen, dass der Arzt nicht nur sieht, was alles im Körper gesund ist, sondern auch erkennt, wo das Problem z. B. ein Geschwür sitzt. Und wenn erstmal ein Tumor lokalisiert ist, dann wird dieser in der Regel auch entfernt. Auch auf das Erkennen trifft das zu - denn: Erkannt zu werden, schließt Veränderung ein. David bittet Gott darum, korrigiert zu werden. Er sagt quasi: "Sei Du mein Navi und bringe mich wieder auf den richtigen Weg!" (V. 24) David sehnt sich danach. Er will nicht so weiter machen wie bisher. Er möchte auf diesem ewigen, richtigen Weg Gottes gehen und will von Gott dahin verändert werden. Und wie sieht es bei uns aus?

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