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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Näher als gedacht.

Kurz nach Ostern habe ich mal wieder eine Geschichte in Lukas 24,13 - 35 gelesen. Es handelt sich um die Begebenheit der Emmausjünger. Zwei Jünger waren nach der Kreuzigung Jesu auf dem Weg nach Hause. Sie waren enttäuscht und traurig darüber, dass sich ihre Wünsche und Hoffnungen bezüglich Jesus nicht erfüllt hatten. Jesus war nicht zum König gekrönt worden, wie sie es sich erhofft hatten, sondern er war getötet worden. Daher waren sie am Boden zerstört.

 

Auf einmal gesellt sich ein Fremder zu ihnen und sie kommen ins Gespräch. Dieser Fremde verweist sie auf die Schriften, die sie kannten und zeigt ihnen auf, dass Jesus tatsächlich der versprochene Retter war und dass alles so geschehen musste. Als sie dann in Emmaus in ihrem Heimatdorf ankamen, luden sie den Fremden zu sich ein und beim gemeinsamen Abendessen erkennen sie ihn dann - Es ist Jesus!

 

Irgendwie kann ich die Enttäuschung der Jünger gut verstehen. Sie müssen wohl gedacht haben, sie hätten aufs falsche Pferd gesetzt. Aber in ihrer Verzweiflung ist Jesus ihnen ganz nah. Er geht den Weg mit ihnen. Er lässt sie nicht allein, sondern zeigt ihnen stattdessen die Hintergründe für die Geschehnisse auf.

 

Manchmal fühle ich mich auch allein. Ich verstehe Gottes Handeln nicht. Aber auch wenn ich IHN nicht verstehe und total am Boden bin, ist er doch da und steht mir zur Seite. ER lässt mich nicht allein und ist mir näher als gedacht. Vielleicht geht es mir wie den Jüngern und ich erkenne ihn zunächst nicht. Aber nur weil ich seine Gegenwart nicht spüre, heißt das nicht, dass er nicht da ist. Nein, er ist mit mir und mit Dir und er ist uns sehr nahe. Näher als gedacht!

 

 


 

 

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T
<br /> Näher als gedacht und gefühlt: Das ist der Weg, den Gott geht. Es ist wirklich schwer zu kapieren.Wer es ein Mal von tief unten gelernt hat, der läuft auf festem Grund - und der Horizont ist<br /> offen.<br /> <br /> <br />  <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Vielen Dank für Deinen Kommentar! :) Ich stimme Dir zu. Es ist schwer diesen Weg zu kapieren. Das Bild mit dem festen Grund und dem offenen Horizont gefällt mir. :)<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Oft kommt es zu einer Enttäuschung, wenn ich mir eine Hilfe in einer ganz bestimmten Form vorgestellt habe. Und dann bleibt diese Hilfe aus! Es kommt etwas ganz anderes. Und ich bin enttäuscht.<br /> Später sehe ich vielleicht ein, dass meine beschränkte menschliche Phantasie sich gar nichts anderes vorstellen konnte.<br /> <br /> <br /> Dieses "im Nachhinein" Erkennen gibt es auch in anderen Religionen, es ist im wahrsten Sinn "ökonomisch"! Und im AT gibt es ja die Stelle, als Moses den Ewigen bat, dass er ihn sehen dürfe. Und<br /> Moses sah Gott im Nachhinein! Manche übersetzen das zwar "von hinten". Aber für mich ist das wieder eine der Stellen in der Bibel. die symbolisch verstanden werden wollen.<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Liebe Kiat! Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich war leider in den vergangenen Monaten so sehr beschäftigt, dass ich gar nicht mehr hier reinschauen konnte.<br /> <br /> <br /> Du hast Recht mit diesem Kommentar. Ja, manches sehen wir erst in der Zukunft und können es in der Gegenwart nicht verstehen.<br /> <br /> <br /> <br />