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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Nicht mein Wille

Heute habe ich einen Text gelesen, der mich nachdenklich gestimmt hat: "Und wir dürfen zuversichtlich sein, dass er uns erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht. Und wenn wir wissen, dass er unsere Bitten hört, dann können wir auch sicher sein, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten." 1. Johannes 5,14.15 Neues Leben

 

Zuerst bin ich an Vers 15 hängen geblieben "können wir auch sicher sein, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten". Da dachte ich mir: "Moment mal, das funktioniert ja nicht immer." Da bitte ich Gott um etwas und mein Wunsch geht nicht in Erfüllung. Da stirbt der Mensch für den ich gebetet habe - vielleicht sogar schon jahrelang. Jemand anderes bittet jahrelang schon um eine Arbeitsstelle und bekommt sie nicht. Wieder jemand anderes bittet um Heilung und nichts geschieht. Und dann schreibt Johannes, dass Gott uns das gibt, worum wir ihn bitten und nicht nur das, sondern wir können uns sogar dessen sicher sein!

 

Das klingt doch wie Hohn! Hält Gott vielleicht seine Versprechen doch nicht? Da entdecke ich den Schlüssel in V. 14: "Und wir dürfen zuversichtlich sein, dass er uns erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht." Es geht dabei nicht um das, was wir wollen oder gerne hätten, sondern was Gottes Willen entspricht. Ich muss gerade an Jesus denken, der in seiner schwierigsten Stunde betete: "»Abba, Vater«, sagte er, »dir ist alles möglich. Lass diesen Leidenskelch an mir vorübergehen. Doch dein Wille geschehe, nicht meiner.« " (Markus 14,36 Neues Leben).

 

Selbst in der Stunde der schwersten Not betete Jesus und ordnete sich dem Willen seines Vaters unter. Damit wird Jesus für mich zum Vorbild, dem ich nacheifern möchte.

 

 

 

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