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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Ein Lächeln zu verschenken

Gestern stand ich auf dem Nachhauseweg am Berliner Bahnhof und wartete. Da kam ein Obdachloser auf mich zu und wollte mir eine Ausgabe vom Straßenfeger verkaufen. Normalerweise lasse ich mich nicht darauf ein, aber nachdem ich vor kurzem eine Dokumentation auf ZDF über Obdachlose in Berlin sah, habe ich meine Meinung geändert. Das habe ich ja auch bereits in meinem Artikel "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es"... angedeutet.

 

Also kaufte ich diesem Mann eine Zeitung ab und wir unterhielten uns noch ein bisschen. Zum Abschied meinte er: "Es ist schön, jemanden zu sehen, der lächelt, so wie Sie. Alle anderen schauen schlecht gelaunt drein, wenn ich sie anspreche. Dabei ist heute so schönes Wetter." Als er das sagte, musste ich an eine Aussage aus der Dokumentation denken, in der dann eine Wahl-Obdachlose meinte, dass das Schlimmste am Obdachlosen-Sein, die Verachtung der Mitmenschen sei.

 

Naja, am Ende unseres Gespräches hab ich mich als die eigentlich "Beschenkte" gefühlt. Diesem Menschen mit meinen 2 € und einem Lächeln glücklich zu machen, war ganz einfach. Manchmal braucht es nicht viel, um einen anderen Menschen glücklich zu machen und auch ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wem könnt ihr in dieser Woche ein Lächeln schenken?


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F
<br /> Das ist eine nette Geschichte.<br /> <br /> <br /> Das es manchmal nicht virl braucht um andere Menschen glücklich zu machen durfte ich selbst im Herbst letztes Jahr erleben. Zu der Zeit machte ich mir viele Gedanken über mein Leben und begann<br /> den Sinn meinens seins Seins in Frage zu stellen.<br /> <br /> <br /> An einem Sabbatmorgen Mitte Oktober stiege ich in den Bus und musste mir noch ein 4-Fahrten Ticket kaufen. Ich reichte dem Fahrer das Geld und äußerte meinen Wunsch. Darauf hin reichte er mir mit<br /> einem Strahlen im Gesicht ein Fahrkartenhülle die hinter seinem Lenkrad lag. Dazu sagte er in gebrochenem Deutsch: "Da, nimmst Du diese. Schon zwei Wochen liegt dort. Endlich bekomme ich los." In<br /> der Fahrkartenhülle steckte ein 4-Fahrten Ticket das dieser Fahrer wohl schon mehere Tage vorher versehentlch gedruckt hatte und bis zu diesem nicht verkaufen konnte.<br /> <br /> <br /> Eigentlich hätte diese Karte noch für die erste Fahrt abgestemmpelt werden müssen. Auf meine Nachfrage diesbezüglich meinte der Fahrer: "Fahrst Du so mit. Stempelst Du bei Rückfahrt ab."<br /> <br /> <br /> Meit einem Gefühl der Überraschung und Freude ging ich zu meinem Sitzplatz. Dass ich einem Menschen mit so einer an sich unbedeutenden Handlung wie dem Kauf einer Fahrkarte eine Freude bereiten<br /> konnte hatte ich nicht erwartet bzw. schon lange nicht mehr erlebt. Zudem bekam ich nciht nur eine kostenlose Busfahrt "geschenkt", sondern auch noch Gott zeigte mir in dieser Begebenheit, dass<br /> bzw. wie ein Leben einen Sinn macht. Dafür bin ich Ihm sehr dankbar.<br /> <br /> <br /> Mich erinneren beide Erlebnise, Deines und meines, an einen Gedanken aus dem Buch "Leben mit Vision" von Rick Warren:<br /> "Der Sinn unseres Lebens ist es unserem Schöpfer und unseren Mitmenschen mit unserem Leben eine Freude zu machen."<br /> <br /> <br />  <br />
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K
<br /> <br /> Dieser Gedanke von Rick Warren ist echt interessant! Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrung mit uns geteilt hast!<br /> <br /> <br /> <br />