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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Neuschöpfung

Dr. Hans-Joachim Eckstein, Professor für Neues Testament an der Universität Tübingen, schreibt in seinem Buch "Du hast mir den Himmel geöffnet" (erschienen im Hänssler Verlag in Holzgerlingen, 2001) auf Seite 113:

 

"Wenn Gott die Welt

allein durch sein Wort

aus dem Nichts

geschaffen hat,

und das Nichtseiende

ins Sein rief -

was sollte ihn daran

hindern können,

auch dich

trotz all deiner Zweifel

und Unzulänglichkeiten

neu zu erschaffen?"

 

Mich begeistert an dieser Aussage, dass Gottes Handeln unabhängig von unserem Kleinglauben und Fehlern geschieht. Und auch wenn wir uns ihm gegenüber vielleicht zu unwürdig und schlecht vorkommen - Gott hat versprochen, uns zu verändern. In Epheser 2,10 heißt es: "Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat." (Neues Leben)

 

Gott will uns zu neuen Menschen schaffen, wenn wir es zu lassen. So wie aus einer hässlichen Raupe ein wunderschöner Schmetterling wird, so will auch Gott uns verändern. Es aus eigener Kraft zu versuchen, ist ein genauso unnützer Versuch, wie Münchhausen, der versucht, sich an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Wir können uns nicht verändern - nicht aus eigener Kraft. Aber ich glaube an den Schöpfergott, der die Welt aus Nichts geschaffen hat und der darum auch mich neu schaffen und verändern kann.

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F
<br /> WOW. Das ist ein voll ermutigender Artikel!!!<br /> <br /> <br /> Freut mich total den zu lesen.<br /> <br /> <br /> Das Gott uns verändert, uns neu schafft. Das ist echt genial. Wir haben einen großen, mächtigen Gott.<br /> <br /> <br /> Darf das z.Zt. in meinem eigenen Leben nahezu täglich erfahren, wie Gott mich verändert, meinen Charakter formt...<br /> <br /> <br /> Es ist fast unglaublich, wenn ikch daran denke wie ich noch bis vor einem halben so drauf war... (Aber besser ich erzähl das hier nicht.)<br /> <br /> <br />  <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Danke für das Lob! :) Ja, es ist großartig zu sehen, wie Gott in uns wirkt!<br /> <br /> <br /> <br />
H
<br /> Nun, eigentlich müssten Christen das wissen, das Gott den Charakter eines Menschen langsam, aber sicher verändert. Deshalb frage ich mich, wieso wird ein Mensch in der Gemeinde nicht so<br /> angenommen, mit seinem Anderssein, wie er ist? Gerade bei Neulingen, Babys im Glauben, müssten die Geschwister doch tolerant sein und den anderen annehmen, mit dem Wissen, das Gott an ihm<br /> arbeitet! Aber ich habe den Eindruck, das Anderssein schreckt eher ab?<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, ich gebe Dir Recht! Eigentlich müsste man das Christ wissen. Aber ich habe teilweise den Eindruck, dass wir gerne uns selbst aus dem Sumpf ziehen und dadurch werden wir selbstgerecht - schaut<br /> mal, wie weit ich schon bin oder so ähnlich. Auf die, die noch nicht soweit sind oder gar 'ne ganz andere Meinung als wir vertreten, wird dann verächtlich herab geschaut, als ungläubig<br /> verunglimpft... Schade! Manchmal sind wir als Christen ganz schöne Prinzipienreiter! Wir sehen den Splitter im Auge des Anderen, aber unseren eigenen Balken leider nicht... :(<br /> <br /> <br /> <br />
H
<br /> Sollten wir uns jetzt hinlegen und warten, dass Gott handelt?<br /> <br /> <br /> Wie sieht es damit aus, sich auch selbst mal ein paar Gedanken zu machen?<br /> <br /> <br /> Sollten wir wegsehen, wenn es unserem Nächsten dreckig geht und denken, Gott macht das schon, lass ihn ruhig in seinem Dreck liegen-> Gott kommt schon! <br /> <br /> <br /> Sollte man es nicht sagen, wenn Jemand in der eigenen Umwelt, gnadenlos von Anderen ausgenutzt wird?<br /> <br /> <br /> Kann man sich nicht auch ganz gut hinter Gott verstecken und die eigene Untätigkeit kaschieren?<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Heidi<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Hallo Heidi,<br /> <br /> <br /> vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich meine mit meinem Artikel die eigene Charakterveränderung und nicht das tatenlose Wegsehen, wenn andere fertig gemacht werden. Natürlich sind wir da aufgerufen<br /> auch da tätig zu werden - gerade im AT gibt es bei den Propheten genug Beispiele dazu!<br /> <br /> <br /> Aber wie oft bemühen wir uns aus eigener Kraft unsern Charakter, unsere Fehler zu verändern und schaffen es nicht und sind am Ende mutlos und verzweifelt. Das kann den Glauben kaputt machen, hab<br /> ich selbst schon erlebt! Daher finde ich es wohl tuend, dass Gott mich verändert... Alleine kann ich es nämlich nicht!<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Kirsi<br /> <br /> <br /> <br />