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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Sabbat - ein Gedenktag

Ich schreibe morgen eine Klausur in dem Kurs Sabbatlehre. Da ich dadurch den Kopf mit dem Thema Sabbat voll habe, dachte ich mir, dass ich heute mal wieder darüber schreiben könnte.

 

Welche Bedeutung hat Sabbat für uns?

 

  1. Er ist der Gedenktag der Schöpfung. In 2. Mose 20,11 wird das Sabbatgebot in den 10 Geboten mit der Schöpfung verankert und begründet. Damit feiern wir auch Jesus als unseren Schöpfer.
  2. Er ist der Gedenktag der Erlösung. Der Gedanke der Erlösung wird im Sabbat mitgefeiert (5. Mose 5,14). Jeden Sabbat feiern wir wie Gott uns durch Jesus Christus befreit hat.
  3. Er ist der Vorgeschmack auf die Ewigkeit. Der Talmud versteht den Sabbat als Vorwegnahme der messianischen Zeit. Wenn der Messias kommt, dann ist das wie ein ewiger Sabbat, der niemals endet. Wenn wir also Sabbat feiern, dann erleben wir einen Vorgeschmack auf die Ewigkeit.

Damit ist dieser Tag mehr als nur ein einfacher Ruhetag. Er ist ein Gedenktag - ein Tag, an dem wir an die Schöpfung und an unsere Erlösung erinnern können. Er ist aber auch ein Tag, der gefeiert werden will. Nur dass gerade dieser Aspekt in unserer Zeit immer mehr unter dem Konsumgedanken oder unter Verhaltenskatalogen verloren geht.

 

Vielleicht bräuchte es keine leidigen Sabbat-Sonntag-Diskussionen oder keine Streiks von Gewerkschaften etc. mehr, wenn wir wieder die Bedeutung des Sabbats für uns entdecken würden. Dann würde diese Neuentdeckung in den Alltag ausstrahlen und positiv auf unsere Gesellschaft einwirken. Dann würden Andere sehen, was für einen Schatz Gott den Menschen durch den Sabbat gegeben hat.

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H
<br /> Ich verstehe nicht, weshalb man nicht Ostern feiern sollte, wenn man Sabbat feiert. Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. In 5Mo 5,14 steht nichts von der Auferstehung<br /> Christi (wie sollte auch?), sondern von der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Da kann man - mit etwas Kreativität - als Befreiung von der Sünde deuten, obwohl das nicht der erste Sinn des<br /> Textes ist. Aber deswegen etwas so wichtiges, grundlegendes wie die Auferstehung Christi nicht feiern zu sollen, erscheint mir ziemlich gewagt und schlecht begründet. Es würde auch der Praxis der<br /> ersten Christen widersprechen.<br />
Antworten
K
<br /> <br /> Vielen Dank für Deine Antwort! Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt - natürlich heißt das nicht, dass wir deswegen die Auferstehung nicht feiern dürften. Das habe ich damit auch nicht<br /> zum Ausdruck bringen wollen. Mein Gedanke ist vielmehr - wir müssen nicht ein ganzes Jahr warten, um unsere Erlösung zu feiern, sondern dürfen das jede Woche aufs Neue tun...<br /> <br /> <br /> <br />