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Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".

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Simplify your Life by Maja

Heute habe ich für euch eine Geschichte, mit der ich vor mehr als 10 Jahren einen Wettbewerb beim Bibelleseheft "Pur" gewonnen habe. Ich widme sie der besten Nachbarshündin der Welt: Maja. Maja - ich vermisse Dich! Viel Spaß mit der Geschichte! Am Montag geht's wieder weiter mit meinen Artikeln! Bis dahin wünsche ich Euch Gottes Segen!

 

****

 

Wau, wau - äh, sorry, ich habe vergessen, dass du mir zuhörst und ja gar nicht meine Sprache verstehst. Also noch mal von vorn auf Menschlich (oder wie das auch immer heißt!): Ich bin eine süße kleine Hündin von ... - kann dir leider nicht sagen wie vielen Jahren, da ich leider nicht auf Menschlich zählen kann. Ich habe viele Namen wie Süße, Wuschelknäuel, Kleine (so ’ne Frechheit!), Frechdachs, blöde Ziege (nur von anderen Hündinnen natürlich!), Scheibenwischer (wegen meines oft wedelnden Schwanzes, vor allem, wenn es an der Haustür klingelt) usw. Gerufen werde ich aber „Maja”.


Gerade liege ich bei den Nachbarn, den Müllers, im Garten und lass mir mein Fell wärmen. „Maja, hallo Süße! Wie geht’s dir denn?” Da kommt meine beste Freundin Anni angerannt. Sofort springe ich auf und renne auf sie zu. Natürlich schwanzwedelnd! Sie greift nach meinem Spielseil und schon kann’s losgehen mit dem Spielen! Zieh schon Anni! Sie ist wirklich ein naturnahes Kind. Was ich damit meine? Nun, sie sitzt nicht so gerne am Computer, sondern lieber im Gras. Ihre Schwester Jasmin dagegen hockt meistens im Haus und liest, macht Musik am Keyboard oder spielt Computer. Ich mag sie natürlich auch, aber Anni ist genauso eine wilde Hummel wie ich und mir deshalb viel ähnlicher. Außerdem war es Anni, die schon vom ersten Tag an einen Narren an mir gefressen hat, und nicht Jasmin. Nein, eigentlich war es die Mutter der beiden, die mich bei meinem Herrchen entdeckt hat und es sofort ihren beiden Kindern erzählte. Daraufhin begann meine Freundschaft mit Anni.


Aber zurück zum Anfang. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei Jasmins Hobbys. Also, ich weiß wirklich nicht, was sie an diesen elektronischen Geräten findet. Ich finde die total langweilig. Laufen und Springen ist viel besser als sich z. B. in ein Auto zu setzen. Was findet ihr Menschen nur an Computern, Fernsehern, Autos usw.? Draußen ist es viel spannender und man kann eine Menge Lebensfreude tanken! Was, du glaubst mir nicht? Gut, dann komm mit, wenn Anni und ich jetzt spazieren gehen.


Was vernehmen da meine Ohren? Du willst mit dem Motorrad spazieren fahren? Hast du einen Knall? Wie soll ich da 1. nebenher laufen oder darauf sitzen und 2. dir etwas zeigen? Du bist bloß zu faul! Ja, so ist’s brav! Komm, hopp, hopp, schön bei Fuß! Wir rennen jetzt mal! Du willst nicht? Ja, ja, ich weiß, dass ich schneller bin als du! Das liegt ja in der Natur der Sache! Was ist denn jetzt schon wieder los? Also dich muss man ja jede Minute unter Aufsicht haben! Das ist echt schlimm mit dir!!! Dass ausgerechnet hier ein Elektronikgeschäft ist! Das wollte ich dir doch gar nicht zeigen! Du verbringst sowieso jede Minute mit deinem Handy und Computer, jetzt öffne doch mal deine Augen für das wahre Leben! Komm, da drüben ist das Feld. Riechst du diese herrliche Luft mit etwas Kuhmist vermischt? Etwas Besseres gibt es nicht! Schau dir dort drüben die Vögel an, wie sie oben auf dem Baum durcheinander schwatzen. Ist das nicht lustig? Sie streiten und können sich nicht einigen, welche Route sie nach Afrika nehmen sollen! Oh! Da kommt ja mein Freund Obelix. Er ist ein Golden Retriever. Ich muss ihn unbedingt begrüßen! Obelix, ich komme gleich! Warte einen Moment! Das freut mich jetzt aber, dass dir dieser Weg in die Natur gefallen hat und du noch mehr von diesen Spaziergängen machen möchtest. Nur weiter so! Und danke dabei auch unserm Schöpfer im Himmel für die Natur und ihre Einzigartigkeit! Jetzt muss ich aber los und mit Obelix ein paar Purzelbäume schlagen, sonst denkt Obelix noch, ich würde ihn und das Leben nicht mehr mögen! Ciao! Bis irgendwann!

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F
<br /> Das ist eine schöne, lustige Geschichte. Sie erinnert mich an den Hund meiner Cousine.<br /> <br /> <br /> Kann mir leider die Rasse nicht merken. Es ist irgend ein amerikanischer Hütehund. Sein Name ist Erg. Den habe ich schon ein paar mal Gassi geführt.<br /> <br /> <br /> Meistens bei solchen Gelegenheiten hat Erg ein Stöckchen zum spielen dabei oder er sucht sich unterwegs eines. Das Leben dieses Hundes scheint wirklich sehr simpel zu sein. Erg braucht nur ein<br /> Stöckchen und einen lieben, netten Menchen der mit ihm spielt und schon ist er offensichtlich das glücklichste Geschöpf das auf dieser Erde rumläuft.<br /> <br /> <br /> Zuletzt war ich mit Erg beim alljährlichen Verwandschaftstreff am 1. Weihnachtsfeiertag unterwegs. Ich war an diesem Tag in nicht so guter Stimmung und bin dann einfach mal mit dem Hund raus um<br /> an der frischen Luft auf andere Gedanken zu kommen. Dieses Mal hatte er kein Stöckchen dabei und ich habe ihn den ganzen Weg an der Leine geführt, so dass er keine Gelegenheit hatte frei herum zu<br /> springen und ein Stöckchen zu suchen.<br /> <br /> <br /> Aber er hat sich mehrfach umgedreht und mich so mitleidig angeschaut als wollte er mir sagen: "Na, welche Laus ist Dir denn heute über die Leber gelaufen? Du scheinst heute ja wohl überhaupt<br /> nicht gut drauf zu sein..."<br /> <br /> <br /> Auch wenn ich mit ihm nicht verbal kommunizieren konnte, so schien es mir doch als ob er gespürt hätte wie es mir ging und als ich ihn aufforderte weiter zu gehen mit eingeknicktem Schwanz<br /> (wodurch er mir seine solidarität zu vermitteln schien) verstand und  akzeptierte, dass ich an diesem Tag einfach überhaupt keine Lust zum Spielen hatte.<br /> <br /> <br />  <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ach ja, Hunde sind einfach toll. Ich liebe sie auch. :)<br /> <br /> <br /> <br />