Ich schreibe darüber, was mich grad so beschäftigt - am Besten trifft es "Gott und die Welt".
Vor einigen Jahren habe ich über die Situation in den Gemeinden und christlichen Kirchen Deutschlands nachgedacht. Da geht es immer wieder drüber und drunter. Manchmal schaut es so aus, als ob sie untergehen würden, weil der Gegenwind zu stark ist. Auf der anderen Seite sehe und erlebe ich immer wieder wie Gott eingreift und die kleinen Flämmchen wieder neu aufflammen lässt. Aus dieser Situation heraus ist das folgende Gedicht entstanden mit dem ich mich bis Montag ins Wochenende verabschiede von euch:
Die Flammen
Der Wind heult stark.
Die Flammen flattern
Im stürmischen Wind –
Bis sie nur noch
Kleine Flammen sind.
Wird der Wind sie
Ganz auslöschen?
Wird er es schaffen
Sie ganz zum
Versiegen zu bringen?
Flammen –
so schwach und klein
Sie leuchten noch –
geben ihr Licht weiter.
Manche Flammen erlöschen,
aber durch sprühende Funken
beginnen andere zu leuchten.
Der Wind verliert sein Rennen.
Er muss aufgeben,
weil es da jemanden gibt,
der sie ständig nährt
und vor dem Aussterben
bewahrt.
Kirsi Müller