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Friday, 12. april 2013 5 12 /04 /Apr. /2013 20:11

Kurz nach Ostern habe ich mal wieder eine Geschichte in Lukas 24,13 - 35 gelesen. Es handelt sich um die Begebenheit der Emmausjünger. Zwei Jünger waren nach der Kreuzigung Jesu auf dem Weg nach Hause. Sie waren enttäuscht und traurig darüber, dass sich ihre Wünsche und Hoffnungen bezüglich Jesus nicht erfüllt hatten. Jesus war nicht zum König gekrönt worden, wie sie es sich erhofft hatten, sondern er war getötet worden. Daher waren sie am Boden zerstört.

 

Auf einmal gesellt sich ein Fremder zu ihnen und sie kommen ins Gespräch. Dieser Fremde verweist sie auf die Schriften, die sie kannten und zeigt ihnen auf, dass Jesus tatsächlich der versprochene Retter war und dass alles so geschehen musste. Als sie dann in Emmaus in ihrem Heimatdorf ankamen, luden sie den Fremden zu sich ein und beim gemeinsamen Abendessen erkennen sie ihn dann - Es ist Jesus!

 

Irgendwie kann ich die Enttäuschung der Jünger gut verstehen. Sie müssen wohl gedacht haben, sie hätten aufs falsche Pferd gesetzt. Aber in ihrer Verzweiflung ist Jesus ihnen ganz nah. Er geht den Weg mit ihnen. Er lässt sie nicht allein, sondern zeigt ihnen stattdessen die Hintergründe für die Geschehnisse auf.

 

Manchmal fühle ich mich auch allein. Ich verstehe Gottes Handeln nicht. Aber auch wenn ich IHN nicht verstehe und total am Boden bin, ist er doch da und steht mir zur Seite. ER lässt mich nicht allein und ist mir näher als gedacht. Vielleicht geht es mir wie den Jüngern und ich erkenne ihn zunächst nicht. Aber nur weil ich seine Gegenwart nicht spüre, heißt das nicht, dass er nicht da ist. Nein, er ist mit mir und mit Dir und er ist uns sehr nahe. Näher als gedacht!

 

 


 

 

von kirsis-blog
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Wednesday, 27. march 2013 3 27 /03 /März /2013 21:07

So, da melde ich mich aus einer längeren Zeit der Abwesenheit zurück. Die letzten Wochen waren echt hektisch: Ich musste mein Studium beenden, gleichzeitig umziehen und eine neue Arbeit anfangen. Da blieb mir leider keine Zeit mehr für euch, liebe Leser, übrig. Ich werde jedenfalls wieder versuchen ab nächster Woche regelmäßiger neue Beiträge zu posten. Heute starte ich jedenfalls mit einer Rezension durch.

 

Es handelt sich dabei mal wieder um ein Buch, das mir ein Verlag zusammen mit der Plattform BloggDeinBuch.de zur Verfügung gestellt hat. Dieses Mal ist es eine Comic-Bibel.

 

Inhalt

Eigentlich verrät ja der Titel schon alles: "Die Comic-Bibel für Kinder und Erwachsene". Wer die Inhalte der Bibel kennt, kann sich denken, wie der Inhalt aussieht: Die bekanntesten biblischen Geschichten werden enthalten sein. Und das ist auch der Fall! Angefangen mit Adam und Eva über Noah und die Arche, die Geschichten um die Patriarchen bis hin zur Himmelfahrt Jesu sind die wichtigsten biblischen Geschichten in Bildsprache umgesetzt. Illustrator ist dabei der Künstler Picanyol.

 

Rezension

Die Geschichten orientieren sich stark am Grundtext - sie sind also nicht in einer Comicsprache geschrieben, sondern erinnern eher an Übersetzungen wie die Luther-Bibel. Dies kann der Leser sowohl positiv als auch negativ sehen. So kommt es zu keinen großen Ausschmückungen, gleichzeitig aber stellt sich dadurch die Frage, ob diese Bibel dadurch für Kinder geeignet ist und auch für welche Altersgruppe.

 

Interessant ist auch das Ende des Alten Testamentes, das mit den Messiasverheißungen aus Jesaja 53 aufhört und dann direkt in das Neue Testament und zu Johannes 1 springt. So wird die Verknüpfung zwischen den alttestamentlichen Verheißungen und Jesus als Messias deutlich dargestellt.

 

Nicht ganz so deutlich ist im Übrigen die Struktur des Buches. Während es am Anfang noch chronologisch die Geschichten von Adam bis zu Samuel erzählt, macht das Buch dann plötzlich einen Sprung hin zu König Ahab, nur um dann später zu König David zurück zu kehren. Damit ist das Buch weder chronologisch noch anhand der Reihenfolge der biblischen Bücher geordnet und hinterlässt beim bibelkundigen Leser einige Fragezeichen.

 

Ebenso unklar ist auch die Auswahl insbesondere der alttestamentlichen Geschichten. Zwar wird die Geschichte von David und Goliath oder die von David und Bathseba erzählt, aber nicht die der Salbung Davids, die für das Volk Israel letzten Endes eine wichtigere Rolle spielte.

 

Die Geschichten sind auch sehr verkürzt dargestellt und teilweise fehlen sogar wichtige Elemente der Geschichte. Dies wird am Beispiel von Jakob und Esau deutlich. Während in der Bibel Jakob und Esau letzten Endes sich doch versöhnen, endet in der Comic-Bibel die Begebenheit mit dem Fluch Jakobs über Esau. Dies ist sehr bedauerlich.

 

Fazit

Alles in allem bin ich enttäuscht von dieser Comic-Bibel. Da denke ich lieber an die gelben Bibel-Comichefte aus den 90ern zurück, die die biblischen Begebenheiten doch eindrücklicher und ausführlicher schilderten. Die Geschichten in diesem Buch sind sehr kurz dargestellt, die Auswahl und Struktur ist nicht wirklich klar erkennbar. Dieses Buch ist für Leser geeignet, die sich einen kurzen Einblick in die biblischen Geschichten machen wollen oder für Kinder, die die Bibel noch nicht kennen.

 

Wer sich selbst ein Bild von der Comic-Bibel machen möchte, kann sie sich hier erwerben.

 

Ich möchte an dieser Stelle BdB und dem Del Medio Verlag danken, die es mir möglich gemacht haben, dieses Buch zu lesen! :)

von kirsis-blog
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Monday, 21. january 2013 1 21 /01 /Jan. /2013 15:17

Ein ganz besonderes Wochenende liegt hinter mir. Letzte Woche bin ich für zwei Vorstellungsgespräche zu meinen Eltern gefahren. Schon auf der Hinfahrt machte mir meine Erkältung echt schwer zu schaffen und ich machte mir so meine Gedanken: Wie soll das bloß werden? Nicht nur, dass ich voll erkältet bei zwei Unternehmen vorsprechen muss, sondern auch noch innerhalb kürzester Zeit wieder so fit sein muss, dass ich am Wochenende den Auftritt im Medienzentrum der Stimme der Hoffnung gut meistere. Aber Gott hat echt geholfen und innerhalb von nur wenigen Tagen ging es mir schlagartig besser - schneller als sonst.

 

Vergangenen Freitagvormittag ging es dann also los. Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt kam ich beim Medienzentrum an. Bereits auf dem Parkplatz sah ich den Bus der Theologischen Hochschule Friedensau stehen und ich wusste, der Rest meiner Gruppe ist ebenfalls schon da. Wenig später hatte ich sie in einem der Studios gefunden und gemeinsam gingen wir bis zum Mittagessen die verschiedenen Lieder durch.

 

Nach einem wunderbaren Mittagessen ging es dann weiter mit Soundcheck und Stellprobe. Ganz ehrlich - irgendwie hatte ich diesen Proben als weniger anstrengend in Erinnerung. Das lag vermutlich daran, dass ich beim letzten Mal als Praktikantin mich eher sitzend und kniend aufgehalten hatte. Mit einem Abendessen und einer gelungenen Generalprobe ging dann die Probenzeit am Freitagabend zuende. Schnell wurden noch die Klamotten hervor geholt und entschieden, welche nun angezogen werden sollten. Dann wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und dann ging es endlich ins Hotel, das wir auch im Dunkeln nach einigen Anlaufschwierigkeiten relativ leicht fanden.

 

Nach einigem Hin und Her, was die Zimmerverteilung betraf, hatte dann auch jeder sein Zimmer bezogen. Die Nacht war kurz, aber gut. Um acht Uhr mussten die ersten von uns bereits in der Maske sein. Für uns Mädels war dies eines der Highlights des Tages. Das viele Makeup war für uns allerdings dann doch anfangs etwas ungewohnt.

 

Nach den letzten Infos und Gebet ging es dann um halb elf los. Die Nervosität war groß, wurde aber dann mit dem ersten Lied kleiner. Nach ungefähr einer Stunde war das Programm dann auch schon vorbei und wir hatten unsere drei Lieder gut über die Bühne gebracht. Die Erleichterung war groß. Beim gemeinsamen Mittagessen traf ich auf zahlreiche Bekannte, was ich sehr schön fand. Auch erstes Feedback auf die Musik konnte ich hören.

 

Schließlich ging es dann nach dem Mittagessen wieder zurück nach Friedensau. Doch zunächst gab es im Bus noch eine Überraschung für mich. Der Auftritt im Hopechannel war für mich der letzte mit der Gruppe, da ich im Februar die Hochschule verlassen werde. Im Bus wurde mir eine Karte mit lieben Grußworten und eine Spardose in Form einer Schatzkiste überreicht. Ich war total gerührt und begeistert, hatte ich doch mit einem Abschiedsgeschenk überhaupt nicht gerechnet.

 

Und nun bin ich wieder in Friedensau. Die Gefühle sind gemischt: Einerseits freue ich mich schon auf alles Neue, das mich an meinem neuen Wohnort erwartet, andererseits hätte ich gerne noch einige Auftritte mit dieser Gruppe und vor allem mit den wunderbaren Mitgliedern erlebt und irgendwie fehlen sie mir bereits jetzt schon. Es ist ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass dies der letzte Auftritt war, aber ich bin froh, dass wir so einen schönen Höhepunkt gemeinsam noch erleben konnten.

 

Für die Gruppe geht es nun in anderer Besetzung weiter. Ihr lieben Kollegen und Freunde von "The Multiple Voice": Ich wünsche Euch weiterhin viel Freude und Spaß beim gemeinsamen Singen und Musizieren und hoffe, dass ihr noch die nächsten Jahre so weiter macht! Ihr seid echt super und wenn ich könnte, würde ich euch einfach in meine neue/alte Heimat entführen und dort mit euch weiter singen! Da dies aber leider nicht geht, müssen sich nun unsere Wege trennen. Ich wünsche euch jedenfalls ein weiteres, frohes, gemeinsames Musizieren! Ich werde euch auf jeden Fall besuchen und werde die Schatztruhe in Gebrauch nehmen, um die Reisen zu euch zu finanzieren!

 

 


 

 

von kirsis-blog
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Thursday, 17. january 2013 4 17 /01 /Jan. /2013 13:43

So - nach dem Stress der vergangenen Wochen, kann ich mich nun wieder meinem Blog und damit euch als Lesern zuwenden! Ich hoffe, ihr seid auch alle gut im Jahr 2013 gelandet! Auch kaum zu glauben, aber mein Blog ist nun ein Jahr alt - genauer gesagt: 1 Jahr und 3 Tage! Vielen Dank an euch, liebe Leser, dass ihr mir über diese Zeit so treu die Stange gehalten habt und es hoffentlich auch weiterhin noch tun werdet! :)

 

In meinem Artikel "Gottes Gnade" vom 02.11.2012 habe ich euch erzählt, dass sich meine Acapellagruppe "The Multiple Voice" auf der Suche nach einem passenden Lied zum Thema Gnade befindet. Die Suche ist inzwischen längst abgeschlossen. Wir haben das Lied für einen TV-Auftritt im Hope Channel TV für den Rahmen eines Live-Gottesdienstes gesucht. Der Auftritt ist in zwei Tagen und die letzten Vorbereitungen laufen noch. Morgen geht's dann in die Autos und ab nach Darmstadt.

 

Ich merke jedenfalls - die Spannung steigt. Hinter den Kulissen des Hope Channels war ich ja bereits schon als ich vor zwei Jahren ein Praktikum dort machte, aber vor den Kameras stand ich noch nie. Wie wird das wohl sein?

 

Ihr habt jedenfalls auch die Gelegenheit unseren Auftritt mitzuerleben, indem ihr die Sendung live am kommenden Samstag ab 10:30 Uhr hier anschaut! Ihr könnt ihn aber auch als Publing Viewing erleben, indem ihr zu dieser Zeit die nächstgelegene Adventgemeinde aufsucht. Dort könnt ihr uns dann auf einer großen Leinwand zusammen mit Anderen erleben.

 

Ich freue mich auf jeden Fall auf diesen einzigartigen Satellitengottesdienst und all die Leute, die ich dort im Medienzentrum der Stimme der Hoffnung wieder sehen werde und werde euch dann ab Montag von meinen Erlebnissen dort berichten.

von kirsis-blog
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Monday, 31. december 2012 1 31 /12 /Dez. /2012 18:45

Ein weiteres Jahr neigt sich in diesen Stunden seinem Ende entgegen. Viel ist in diesem Jahr passiert - Schönes und Negatives! Aber keine Sorge, ich will euch hier nicht mit einem weiteren Jahresrückblick nerven. Davon gibt es genug in den Medien. Wer also das Jahr 2012 nicht wirklich mitbekommen hat, kann in den diversen Mediatheken noch einmal nachverfolgen, was alles so passiert ist.

 

Die Frage ist für mich viel eher - was machen wir mit dem vergangenen Jahr? Haken wir es einfach unter Vergangenheit ab und vergessen wir es am Besten so schnell wie möglich - zumindest das Negative, das wir vielleicht erlebt haben? Versuchen wir daraus zu lernen? Es gibt viele Möglichkeiten, mit der Vergangenheit umzugehen und jeder hat seine eigene Bewältigungsstrategie entwickelt.

 

Ich wünsche uns für das Neue Jahr jedenfalls, dass wir mit dem Alten abschließen und hoffnungsvoll auf das, was uns das Jahr 2013 bringen wird, schauen können. Gottes Segen für das neue Jahr!

 

 


 

 

von kirsis-blog
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